Mackie Research: Wellgreen Platinum „spekulativ kaufen“

Platinbarren

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Die Analysten von Mackie Research haben vorab kalkuliert, wie Wellgreen Platinums (WKN A1XBAJ / TSX-V WG) neue, vorläufige Studie zur Wirtschaftlichkeit des Platin-, Palladium-, Kupfer- und Nickelprojekts Wellgreen ausfallen könnte, die diesen Sommer erscheinen soll. Sie gehen von einer kleineren Mine mit dadurch drastisch geringeren Investitionskosten aus als in der ersten Studie von 2012 und bekräftigen unter anderem deshalb ihr Rating „spekualtiv kaufen“.

In der nun anstehenden aktualisierten PEA (Preliminary Economic Assessment) zielt das Management von Wellgreen Platinum nach Ansicht der Experten auf eine Tagebaugrube mit einer Kapazität von 10.000 bis 15.000 Tonnen pro Tag sowie dem Potenzial auf selektiven Untertageabbau ab.

Dies sei eine erheblich niedrigere Kapazität als in der PEA aus dem Jahr 2012, die noch von 32.000 Tonnen pro Tag ausgegangen sei. Als wichtigstes Resultat dieser Umstellung betrachtet Mackie Research, dass die geschätzten Investitionsaufwendungen erheblich zurückgehen – und zwar von 1,7 Mrd. auf nun noch rund 670 Mio. Dollar. Darüber hinaus, da Wellgreen Platinum sich auf die hochgradigeren Zonen konzentrieren werde, sei ein Minenleben von eher 15 als, wie 2012 angenommen, 35 Jahren zu erwarten.

Mackie Research rechnet zudem mit verbesserten Gewinnungsraten gegenüber der PEA von 2012. Fortlaufende metallurgische Tests hätten insbesondere auf die Verbesserung der Ausbringungsraten von Platinmetallen und Kupfer abgezielt. Das Management von Wellgreen Platinum habe angedeutet, in der aktualisierten PEA mit Gewinnungsraten von 70% bei Nickel, 90% bei Kupfer sowie von 60 bis 75% bei Platin, Palladium und Gold zu planen. Nach Ansicht der Experten sind das erreichbare Ziele, sodass man sie in das konzeptuelle Modell einbezogen habe. Die neuen Werte würden eine Verbesserung gegenüber der alten PEA darstellen, in der mit Ausbringungsraten von 68% bei Nickel, 88% bei Kupfer und zwischen 46 und 73% bei Platin, Palladium und Gold ausgegangen worden sei.

Die Analysten haben anhand der neuen Informationen und Kalkulationen den Net Asset Value (Nettovermögenswert) für das Wellgreen-Projekt neu berechnet. Zuvor bezogen sie dazu das Basisszenario aus der PEA von 2012 sowie ihr eigenes optimales Szenario heran.

Nun aber geht die Berechnung von der geplanten kleineren Mine aus und lässt das Optimalszenario aus – bis die PEA veröffentlicht ist. Potenzial nach oben bestehe in der Möglichkeit eines zusätzlichen Untertageabbaus sowie des Explorationspotenzials innerhalb der 18 Kilometer langen Streichzone auf Wellgreen, die in dem neu kalkulierten Nettobarwert nicht enthalten sind.

Auch ohne diese Annahmen aber, so Mackie Research, deute das neue, konzeptuelle Modell auf ein wirtschaftlich robustes Projekt hin. Der revidierte Nettobarwert (Net Present Value) von 393,3 Mio. Dollar oder 4,08 Dollar pro Aktie werde zudem trotz eines konservativ angesetzten Abschlags von 12% erreicht, hieß es weiter.

Die Analysten rechnen derzeit eine Finanzierung in Höhe von 10 Mio. Dollar auf dem aktuellen Kursniveau ein, sodass der NAV bei 417,7 Mio. Dollar oder 4,33 Dollar pro Aktie liege. Angesichts der frühen Entwicklungsphase des Wellgreen-Projekts wendet Mackie Research allerdings einen hohen Sicherheitsabschlag an und kommt so auf ein revidiertes Kursziel von 2,20 Dollar (nach zuvor 2,90 Dollar).

Die Analysten halten an ihrer Ansicht fest, dass „exzellente Werte“ auf dem Wellgreen-Projekt zu heben seien und sind der Ansicht, dass das Management mit dem kleineren, auf mehrere Phasen ausgerichteten Projekt den richtigen Weg eingeschlagen hat. Deshalb halten sie an dem Rating „spekulativ kaufen“ fest.
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