Schwache US-Märkte und Irak stützen: Goldpreis weiter in der Nähe des Zweiwochenhochs

Goldbarrenguss - Quelle: Newcrest Mining

Goldbarrenguss - Quelle: Newcrest Mining

Der Goldpreis hat den US-Handel mit minimalen Gewinnen beendet. Das reichte aber, um ein Zweiwochenhoch zu erreichen.

Marktbeobachter führen den leichten Anstieg auf weitere Short-Eindeckungen und Schnäppchenjäger sowie ein wenig Interesse an Gold als Sicherem Hafen zurück. Geschossen hat Gold am Spotmarkt am gestrigen Mittwoch bei 1.260,60 USD pro Unze.

Verluste an den US-Börsen stützten den Goldpreis und auch die eskalierende Gewalt und Instabilität im Irak waren am Markt ein Thema. Beide Faktoren lösten einige „Safe-Haven“-Käufe aus. Sollte sich allerdings der Abwärtstrend der Aktienmärkte, die sich in einem sehr fortgeschrittenen Stadium eines Bullenmarktes befinden, fortsetzen und sich die Lage im Irak weiter verschlechtern, könnte das weitere Goldkäufe auslösen.

Hinzu kommt, dass die Weltbank ihre Prognose für das globale Wirtschaftswachstum von 3,2% im Januar auf nun 2,8% senkte. Das könnten auch positive Nachrichten für den Goldmarkt sein, da sich andeutet, dass die Zentralbanken ihre lockere Geldpolitik zumindest ein Weilchen länger aufrechterhalten könnten.

Ein weiterer wichtiger Faktor für den Goldmarkt ist die aktuelle Schwäche des Euro gegenüber dem US-Dollar. Die letzte Woche verkündeten neuen Stimulusmaßnahmen der Europäischen Zentralbank sind eine negative Entwicklung für die europäische Währung, die in der Nähe eines Viermonatstiefs notiert. In der Regel ist eine solche Entwicklung ein negativer Faktor für den Rohstoff- und auch für den Goldmarkt. Allerdings hat sich der Goldpreis zuletzt trotzdem von seinen jüngsten Tiefs erholt.


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