Verkauf der finnischen Assets bis Oktober: Altona Mining – Ereignisreiches zweites Quartal

Die Verarbeitungsanlage Luikonlahti auf dem Outokumpu-Projekt von Altona Mining; Bildquelle: Altona Mining

Die Verarbeitungsanlage Luikonlahti auf dem Outokumpu-Projekt von Altona Mining; Bildquelle: Altona Mining

Die australische Altona Mining (WKN A1C15Y) hat ein bewegtes zweites Quartal 2014 hinter sich. Vor allem, da das Unternehmen von Managing Director Alistair Cowden bekannt gab, seine finnische Kupferproduktion für insgesamt rund 100 Mio. USD an die schwedische Boliden zu verkaufen.

Der Deal, dem die Aktionäre noch zustimmen müssen, soll bis zum 1. Oktober abgeschlossen sein, wenn sich der Zeitplan des Unternehmens wie geplant umsetzen lässt. Im Dezember dann will Altona bis zu 80 Mio. AUD an seine Aktionäre ausschütten, was 15 Cent pro Aktie entspräche. In welcher Form das Geld an die Aktionäre gezahlt wird, steht allerdings noch nicht fest und hängt von den steuerlichen Gegebenheiten ab.

Die Produktion des voraussichtlich letzten Quartals unter der Leitung von Altona lag auf dem Outokumpu-Projekt bei 3.030 Tonnen Kupfer, 2.429 Unzen Gold sowie 19.631 Unzen Silber und 561 Tonnen Zink in Konzentrat. Das stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber den 2.401 Tonnen Kupfer, 534 Tonnen Zink, 2.391 Unzen Gold und 17.379 Unzen Silber dar, die in den ersten drei Monaten 2014 gefördert wurden.

Verkauft hat Altona im zweiten Quartal 3.056 Tonnen Kupfer, 2.433 Unzen Gold und 19.995 Unzen Silber und daraus einen Umsatz von 24,01 Mio. USD erzielt. Im ersten Quartal 2014 lag der Umsatz noch bei 18,87 Mio. USD. Die Gesamtproduktionskosten inklusive Investitionsaufwendungen und Finanzierungskosten fielen deutlich von 2,73 USD pro Pfund Kupfer auf nun noch 2,47 USD pro Pfund.

Zum Ende des Quartals verfügte Altona so über 18,1 Mio. AUD an Cash. Hinzu kommen noch ausstehende Zahlungen von 9,8 Mio. AUD aus dem Konzentratverkauf sowie Haldenbestände im Wert von 0,7 Mio. AUD. Begonnen hatte Altona das zweite Quartal mit einem Cash-Bestand von 15,8 Mio. AUD.

In Bezug auf das zu 100% Altona gehörende Little Eva-Projekt in Australien (Kupfer und Gold), für das bereits eine definitive Machbarkeitsstudie besteht, gibt es wenig Neues. Altona sucht einen Partner für die Errichtung oder Finanzierung einer Mine auf Little Eva, zieht aber auch einen Verkauf des Assets in Betracht. Dem Unternehmen nach setzt sich dieser Prozess fort. Eine Reihe von Interessenten habe das Projekt besucht, sei im dafür eingerichteten Datenraum aktiv und erstelle Due Dilligence-Studien. Der Dialog mit diesen Interessenten werde fortgesetzt, hieß es aus dem Unternehmen.


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