Probleme auf der HMS-Anlage, aber: Tiger Resources – Produktion von Kupferkathoden läuft wie geschmiert

Kupferkathoden aus der Produktion von Tiger Resources

Kupferkathoden aus der Produktion von Tiger Resources

Die gute Nachricht zuerst: Die Kupferkathodenproduktion, die die australische Tiger Resources (WKN A0CAJF / ASX TGS) am 25. Mai dieses Jahres aufgenommen hat, läuft sogar noch besser als geplant. Das Unternehmen von Managing Director Brad Marwood konnte deshalb die Produktionsprognose anheben.

Die neue SXEW-Anlage (Solvent Extraction Electro Winning) produzierte im Juni 1.201 Tonnen Kupferkathoden und lief bereits mit 58% der installierten Leistung. Insgesamt wurden so im Juniquartal 1.499 Tonnen Kupferkathoden produziert. Und wie Tiger mitteilte, geht die Kommissionierung der Anlage gut voran, sodass man nun davon ausgeht, das Leistungssoll im Septemberquartal 2014 zu erreichen. Auf Grund dessen, erhöhte Tiger die Produktionsprognose für die SXEW-Anlage auf 14.000 Tonnen Kupferkathoden.

Das Unternehmen erzielte im Berichtszeitraum dann einen Umsatz von 6,3 Mio. Dollar aus dem Verkauf von 900 Tonnen an Kupferkathoden. Zum Ende des Quartals verfügte Tiger zudem über einen Haldenvorrat von 599 Tonnen, wobei der größte Teil dieses Materials bereits auf Transporter verladen war und nur darauf wartete, dass die Exportdokumente abgesegnet wurden. Dieses Kupfer wurde dann in der ersten Juliwoche exportiert.

Wie Tiger Resources zudem mitteilte lag die Qualität der Kathoden beständig über 99,997% und die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Materials fallen in das Rating „A“ der London Metal Exchange.

Weniger gut lief es aber auf der alten HMS-Anlage (Heavy Media Separation) des Unternehmens. Auf Grund der Eigenschaften des harten, sulfidischen Erzes, für das diese Anlage ursprünglich nicht ausgelegt war und Veränderungen der Eigenschaften des Erzes durch die Haldenlagerung ging die Ausbringungsrate von zunächst erzielten 60 auf 45% zurück. Was dazu führte, dass Tiger die Produktionsprognose für die HMS-Anlage auf 25.000 Tonnen senken musste.

Der Abbau in der HMS-Grube ist jetzt wie geplant eingestellt worden und Tiger muss auch erst 2016, wenn alle Haldenbestände aufgebraucht und die zweite Phase der SXEW-Produktion angelaufen ist, wieder Erz abzubauen. Die derzeitige Produktion auf HMS-Anlage, so ist es derzeit geplant, soll im ersten Quartal 2015 eingestellt werden, wenn das entsprechende Material aufgebraucht ist. Danach soll die Anlage aus Haldenbeständen mit mittleren Gehalten Material zur Verarbeitung in der SXEW-Anlage herstellen.

Verkauft hat Tiger an auf der HMS-Anlage produziertem Konzentrat 23.721 Tonnen, in denen 4.444 Tonnen Kupfer enthalten waren, von denen wiederum 2.656 Tonnen auf Tiger anrechenbar waren. Bei einem realisierten Kupferpreis von 6.854 USD pro Tonne abzüglich der örtlichen LME-Konzentratanpassung von 363 USD pro Tonne, generierte das Unternehmen so einen Umsatz von rund 16,6 Mio. USD von der HMS-Anlage.

Tiger wies zum 30. Juni verfügbare Cash-Mittel in Höhe von 21,8 Mio. Dollar aus nach 10,7 Mio. Dollar zum 31. März. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Kupferkathoden und Kupferkonzentrat, das zur sofortigen Lieferung bereit steht, beliefen sich auf 12,3 Mio. Dollar verglichen mit 3,3 Mio. Dollar zum 31. März.

Tiger zahlte zudem 4,75 Mio. Dollar gemäß einer Vereinbarung mit den Verkäufern von Congo Minerals SARL. Eine letzte Rate von 3,0 Mio. Dollar wird im vierten Quartal 2014 fällig. Die Ausgaben für die Entwicklung der SXEW-Anlage beliefen sich im zweiten Quartal auf 20,1 Mio. Dollar. Gleichzeitig nahm Tiger 18,7 Mio. USD über eine Aktienplatzierung ein.

Ein Audio-Interview mit Tigers Managing Director Brad Marwood zu den Entwicklungen des zweiten Quartals findet sich unter BRR Media: Tiger Resources Interview

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