Medienbericht: Tiger Resources erhöht Anteil an Kupfermine Kipoi auf 100%

Kupferkathoden aus der Produktion von Tiger Resources; Foto: Tiger Resources

Kupferkathoden aus der Produktion von Tiger Resources; Foto: Tiger Resources

Berichten australischer Medien zufolge steht der Kupferproduzent Tiger Resources (WKN A0CAJF / ASX TGS) kurz davor, eine 110 Mio. USD schwere „Akquisition“ zu tätigen, die die Position des Unternehmens als einer der größten unabhängigen Kupferproduzenten an der australischen Börse festigen dürfte.

Wie „The Australian“ nämlich berichtet, wird Tiger die 40% an seiner Kupfermine Kipoi in der Demokratischen Republik, die man noch nicht besitzt, erwerben. Das Unternehmen stehe kurz davor, bekannt zu geben, dass man einen entsprechenden Deal mit dem staatlichen Kupferproduzenten Gécamines abgeschlossen habe, der bislang Tigers Partner auf Kipoi war.

Mit dieser Transaktion würde Tiger die vollständige Kontrolle über eine Mine erhalten, von der das Unternehmen erwartet, dass sie in naher Zukunft 50.000 Tonnen Kupferkathoden pro Jahr produziert.

Wie „The Australian“ weiter berichtet, dürfte der Deal durch eine Kombination aus einer neuen Kreditfazilität und einer weiteren Kapitalerhöhung finanziert werden. Den Kredit, so die Zeitung, würde Taurus Funds Management bereitstellen, während Cannacord für die Kapitalerhöhung zuständig sein soll.

Tiger hat bislang den Anteil von Gecamines an den Investitionsaufwendungen und Lizenzkosten für Kipoi getragen und Gécamines aus dem Projekt herauszukaufen, wird die Besitzstruktur vereinfachen und, so „The Australian“, auch die Wirtschaftlichkeit der Mine steigern. Tiger hatte die vergleichsweise kleine, aber hochgradige Kipoi-Mine 2011 in Produktion gebracht und vor Kurzem dann die Produktion von hochwertigen Kupferkathoden aufgenommen, nachdem zuvor Konzentrat hergestellt wurde. Mit der neuen SXEW-Anlage (Solvent Extraction Electro Winning) soll zudem die Lebensdauer der Mine steigen, da so die Verarbeitung auch der Vorkommen mit niedrigeren Gehalten wirtschaftlich werde, berichtet „The Australian“.

Tiger geht für die ersten vollen zwölf Produktionsmonate der neuen Anlage von einem Ausstoß von 25.000 Tonnen an Kupferkathoden aus, plant aber bereits die Expansion auf 50.000 Tonnen pro Jahr. Das Unternehmen hatte vor einiger Zeit bereits 20 Mio. Dollar an Kapital aufgenommen, unter anderem, um diese Entwicklung zu unterstützen.

Eine jüngst erschienene Studie der Analysten von CLSA geht davon aus, dass Kipoi ab 2016 rund 50.000 Tonnen Kupferkathoden produzieren wird. Dann soll das EBIT bei knapp unter 200 Mio. USD seinen Höhepunkt erreichen, so die Experten. Schon 2015 soll das EBIT von 49,4 Mio. USD in diesem Jahr auf 119 Mio. Dollar steigen, glaubt man bei CLSA.

Selbst wenn Gécamines sich von Kipoi verabschiedet, wird die Regierung der Demokratischen Republik Kongo allerdings weiterhin Royalty-Zahlungen in Höhe von 4,5% von der Mine erhalten.

Die Tiger-Aktie hatte vergangene Woche bei 0,30 AUD geschlossen, bevor das Papier angesichts anstehender Neuigkeiten vom Handel ausgesetzt wurde. Damit weist das Unternehmen eine Marktkapitalisierung von 269,6 Mio. AUD auf.

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