Analysten sehen Verdopplungspotenzial: Hemisphere Energy – Rentabler Ölproduzent auf rasantem Wachstumskurs

Bohrturm auf einem Projekt der Hemisphere Energy; Foto: Hemisphere Energy

Bohrturm auf einem Projekt der Hemisphere Energy; Foto: Hemisphere Energy

Der Ölpreis macht den Anlegern derzeit wenig Freude. Doch es gibt, wenn man ein wenig über den Tellerrand hinaus schaut, immer noch einige kleine aber feine Unternehmen, die auch jetzt noch gute Geschäfte machen. Zu diesen gehört unserer Ansicht nach die kanadische Hemisphere Energy (WKN A0RM3S / TSX-V HME).

Denn Hemisphere verfügt über zwei sehr wettbewerbsfähige Projekte im Südosten Albertas, Atlee Buffalo und Jenner, die dem Unternehmen auch bei den aktuellen Ölpreisen noch eine schöne Nettomarge bescheren sollten. Und Hemisphere konnte zuletzt die Förderung von der Liegenschaften Atlee erheblich steigern. Im Juniquartal 2014 lag sie noch bei durchschnittlichen 553 Barrel Öläquivalent pro Tag, doch nun meldete das Unternehmen, dass die Förderung in den ersten zwei September-Wochen auf 900 Barrel pro Tag anwuchs und in den vergangenen zwei Wochen bereits 980 Barrel Öläquivalent pro Tag erreichte. Das ist eine mehr als anständige Produktionssteigerung innerhalb nur weniger Monate – und Unternehmensrekord!

Das Hemisphere-Management dürfte insofern zuversichtlich sein, was die Ergebnisse des dritten Quartals angeht, denn dort sollte sich dieses Wachstum deutlich widerspiegeln. Dabei wird auf alle Fälle interessant, wie sich die Nettomarge (der operative Netback) entwickelt. Diese hatte nämlich in den drei Monaten bis Ende Juni ca. 40 USD pro Barrel betragen. Wir gehen davon aus, dass Hemispehre trotz des Ölpreisrückgangs der letzten Zeit noch eine robuste Marge melden kann.

Das Unternehmen konzentriert sich derzeit vornehmlich auf die Entwicklung des Atlee-Projekts auf dem man gerade erst vier weitere Horizontalbohrungen erfolgreich fertig stellen konnte. Und diese Bohrungen trafen Hemisphere zufolge auf exzellente Vorkommen, sehr ähnlich den ersten sechs bereits produzierenden Bohrungen auf Attlee. Die vier neuen Bohrungen, die wie die anderen Quellen von Hemisphere auch kein „Fracking“ zur Stimulierung benötigen, sollen bereits Ende November die Produktion aufnehmen, was sich dann auch in den Ergebnisse des vierten Quartals widerspiegeln sollte.

Die Produktionsrate der ersten sechs Bohrungen auf der Atlee-Liegenschaften lag übrigens um 60% höher als ursprünglich von Hemisphere kalkuliert. Parallel dazu lagen zudem die Gesamtkosten der Bohrungen 10% niedriger als erwartet, was sich natürlich positiv auf die Rentabilität und die Margen auswirkt. Die Wirtschaftlichkeit dieser Öl- und Gasbohrungen ist damit durchweg robust und lässt auf eine rentable Förderung mit lukrativen Gewinnmargen hoffen. Pro Bohrung geht das Unternehmen übrigens von förderbaren, ökonomischen Ressourcen von derzeit rund 100.000 Barrel Öläquivalent aus, wobei hier noch Steigerungspotenzial durch Wasser- und Polymerflutung besteht, um die Ausbringung des ursprünglich vorhandenen Öls (OOIP, original oil in place) zu erhöhen.

Während Hemisphere auf Atlee Buffalo, wo man bereits mehr als 60 neue Bohrziele identifiziert hat, eine aggressive Gangart einschlägt, setzt man auf der Jenner-Liegenschaft darauf, die Produktionsbasis zu erhalten und ein stetiges Wachstum durch weitere Bestimmungs- und Erweiterungsbohrungen zu erzielen. Dazu will man weitere seismische 3D-Daten erlangen, um die Vorkommen auszuweiten.

Auch die Analysten von Canaccord Genuity sehen die Wachstums- und Ertragschancen für Hemisphere Energy positiv. Sie betrachten das Unternehmen als im Vergleich zur Peer Group „extrem günstig“ bewertet und haben ein Kursziel von 1,10 CAD ausgegeben. Ihr Rating lautet deshalb „spekulativ kaufen“. Angesichts einer Marktkapitalisierung von nur rund 41 Mio. CAD (nicht verwässert) beim aktuellen Kurs von 0,55 CAD können wir uns dieser Ansicht nur anschließen.

Ein weiterer positiver Faktor ist, dass das Management mit rund 11% – ein laut Canaccord in der Peer Group überdurchschnittlicher Wert – am Unternehmen beteiligt ist und somit ebenso ein Interesse an einer Wertsteigerung hat wie die Aktionäre.

Natürlich gibt es auch bei einem Junior-Produzenten wie Hemisphere keine Garantie, dass die Planungen des Managements aufgehen, sodass ein Investment klare Risiken birgt. Wir sind aber der Ansicht, dass im Fall von Hemisphere Energy die Chancen überwiegen, zumal das Unternehmen erst im Mai eine Finanzierung über 10 Mio. Dollar abschließen konnte – übrigens zu 0,75 CAD pro Aktie.

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