Zur Stärkung der Bilanz: Tiger Resources wird auf Kipoi vorerst weiter 25.000 Tonnen Kupferkathoden pro Jahr produzieren

Kupferkathoden aus der Produktion von Tiger Resources; Foto: Tiger Resources

Kupferkathoden aus der Produktion von Tiger Resources; Foto: Tiger Resources

Der australische Kupferproduzent Tiger Resources (WKN A0CAJF / ASX TGS) wird die zweite Erweiterungsphase seiner neuen SXEW-Anlage (Solvent Extraction Electro Winning) auf der Kipoi-Mine zurückstellen, bis die Unternehmensbilanz auf stärkeren Füßen steht.

Mit dieser zweiten Expansionsphase sollte die Kapazität der Anlagen auf Kipoi von 25.000 auf 50.0000 Tonnen an Kupferkathoden kurzfristig verdoppelt werden. Das, erklärte Tiger ist auch weiterhin eine Wachstumsoption mit geringem Risiko, einer geringen Kapitalintensität und attraktiven Renditen. Doch hält das Unternehmen von Managing Director Brad Marwood es für klüger, diese Expansion auszusetzen, bis die erwarteten Bilanzkennzahlen die benötigten Investitionsausgaben stützen.

Wie Tiger erläuterte, werde diese Verschiebung die Bilanz stärken, da der Nettocashflow aus der bestehenden Produktion die Nettoverschuldung des Unternehmens reduzieren werde. Darüber hinaus werde die derzeit produzierende SXEW-Anlage so auch weiterhin Erz von den auf Kipoi vorhandenen Halden verarbeiten können, sodass der Zeitpunkt, zu dem der Erzabbau wieder gestartet werden muss, ebenfalls nach hinten verschoben werden könne.

Tiger gab darüber hinaus bekannt, dass man derzeit Konditionenvereinbarungen zu längerfristigen Finanzierungen prüfe, um so die bestehenden Verbindlichkeiten mit längerfristigen Fazilitäten abzulösen. Wie das Unternehmen erklärte, will man nach Abschluss der Refinanzierung den Entwicklungszeitraum für die zweite Expansionsphase auf Kipoi prüfen. Dabei ist Tiger zuversichtlich, im ersten Halbjahr 2015 eine Lösung zu finden.

In der Zwischenzeit, hieß es weiter, werde man sich darauf konzentrieren, die Effizienz und den Cashflow von der bestehenden SXEW-Anlage auf Kipoi zu maximieren. Auf der Mine produzierte Tiger im Mai dieses Jahres die ersten Kupferkathoden und erreichte im September mit der Anlage die angestrebte Nennleistung von 25.000 Tonnen pro Jahr.

Es ist natürlich eine Enttäuschung, dass Tiger nicht sofort mit der Verdopplung der Produktionskapazitäten beginnen kann. Allerdings ist dies eine Entscheidung, die in das aktuelle Marktumfeld passt und wie sie für den Minensektor insgesamt auch von vielen Experten und Anlegern schon seit Längerem gefordert wird: Wachstum um jeden Preis ist mittlerweile in allen Sektoren der Branche verpönt. Insofern muss man Tigers aktuellen Schritt als das sehen, was er unserer Ansicht nach ist: Eine ärgerliche Verzögerung, nicht mehr und nicht weniger.

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