Nickel und Zink Top-Picks 2015: Scotiabank – Interesse an Zinkprojekten von Juniors wird in den nächsten Jahren steigen

Nickelanoden, Foto: Norilsk Nickel

Nickelanoden, Foto: Norilsk Nickel

Patricia Mohr, renommierte Analystin der kanadischen Scotiabank sieht in Nickel und Zink die aussichtsreichsten Rohstoffe für Anleger im Jahr 2015. Bereits 2014 hatte Nickel die dritt- und Zink die fünfbeste Performance aller Rohstoffe hingelegt. Bis zum 15. Dezember verzeichnete Nickel ein Plus von 19,8% und Zink einen Anstieg von 11,6%.

Mohr sagt für das kommende Jahr einen durchschnittlichen Zinkpreis von 1,25 USD pro Pfund voraus und rechnet bei Nickel mit durchschnittlich 9 USD pro Pfund. Bei Kupfer erwartet die Expertin einen mittleren Preis von 3 USD pro Pfund, während sie von 42 USD pro Pfund Uran und 1.267 USD pro Unze Gold ausgeht.

In ihrer Analyse erklärte Mohr, der Zinkpreis habe vor allem im zweiten Halbjahr 2014 zugelegt und in diesem Zeitraum im Durchschnitt 1,03 USD pro Pfund gekostet. Sie führt den Anstieg darauf zurück, dass Anleger und Rohstofffonds damit rechnen, dass Zinkkonzentrate bis 2016 in ein Angebotsdefizit übergehen werden, da viele Vorkommen ausgebeutet seien. So werde beispielsweise voraussichtlich im dritten Quartal 2015 die drittgrößte Zinkmine der Welt namens Century geschlossen, gefolgt von der Lisheen-Mine Ende 2015 oder Anfang 2016, so Mohr.

Zudem wies sie darauf hin, dass der Zinkpreis sich mit 0,96 USD pro Pfund Mitte Dezember – das sind 9 Cent mehr als zum gleichen Zeitpunkt 2013 – als widerstandsfähig erwiesen habe. Und das, obwohl es weitere Anzeichen dafür gebe, dass sich das Wirtschaftswachstum Chinas verlangsame.

Die Analystin führte zudem an, dass bereits erste Anzeichen für eine Reaktion der Minengesellschaften auf eine bevorstehende Zinkverknappung zu sehen seien. So habe beispielsweise Vedanta Resources (WKN A0BKZ0) angekündigt, dass man die Entwicklung der Zinkmine Gamsberg in Südafrika (250.000 Tonnen pro Jahr ab 2018) fortsetzen wolle. Die Scotiabank-Analystin rechnet insgesamt damit, dass das Interesse an Zinkprojekten von Juniors in den kommenden Jahren steigen dürfte.

Auch vom Nickelpreis erwartet Mohr 2015 eine Outperformance, wovon das Sudbury Basin, Thompson Manitoba, der Norden Québecs (Raglan) und Labrador (Voisey’s Bay) profitieren sollten. Die Expertin erwartet, dass der Nickelpreis von durchschnittlich 7,67 USD pro Pfund im laufenden Jahr auf mindestens 9,00 USD pro Pfund im kommenden Jahr steigen wird. Das wäre ein Plus von 17,3%. Für 2016 erwartet Mohr sogar einen Nickelpreis von 11,50 USD pro Pfund.

Darin, so die Analystin, spiegle sich vor allem das indonesische Exportverbot allen „nicht verarbeiteten“ Nickelerzes wider, das im Januar in Kraft trat. Es sei zu erwarten, erläuterte Mohr weiter, dass der Nickelpreis erheblich steige, sobald die chinesischen Fabriken ihre Vorräte aufgebraucht hätten.

Die Expertin geht davon aus, dass am Nickelmarkt im zweiten Quartal 2015 ein Angebotsdefizit entsteht und zwar selbst wenn die Produktion rostfreien Stahls in China wie erwartet langsamer wächst.

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