Lösung gefunden?: Goldproduzent Monument Mining testet aussichtsreiche Technologie zur Sulfiderzverarbeitung

Goldverarbeitungsanlage der Monument Mining

Goldverarbeitungsanlage der Monument Mining; Foto: Monument Mining

Der kanadische Goldproduzent Monument Mining (WKN A0MSJR) arbeitet seit Längerem daran, eine Lösung zu finden, die es dem Unternehmen erlaubt, neben dem Oxid- auch das Sulfiderz von seinen Projekten in Malaysia zu verarbeiten. Dabei scheint man Fortschritte zu machen, denn nun wurde eine Vereinbarung mit dem australischen Technologieunternehmen Intec International Projects abgeschlossen, die es Monument erlaubt, Intecs Gold- und Kupferaufbereitungsverfahren auf der Selinsing-Mine zu testen.

Bei Erfolg der Tests und einer erfolgreichen Kommerzialisierung erhält Monument dann die Lizenzrechte zur Nutzung der Intec-Technologie für einen Großteil Südostasiens, einschließlich Malaysia, Australien und China.

Für die Intec-Technologie, die eine Halid-Lixiviant-Mischung zur Extraktion von reinem Kupfer, Edelmetallen und damit verbundenen Metallen aus Sulfidkonzentraten nutzt, liegen mehrere registrierte Patente vor. Da Monument glaubt, dass die Intec-Technologie (neben anderen Alternativen) eine wirtschaftliche Lösung zur Aufbereitung von Sulfiderz in Monuments Selinsing-Aufbereitungsanlage und auf anderen Goldprojekten bieten könnte, hat man die Testarbeiten vereinbart, wobei Monument die dafür insgesamt nötigen Investitionen von 13 bis 15 Mio. Dollar tragen wird. (Die Details zu den Konditionen der Vereinbarung entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Unternehmens.)

Die Entwicklung der Intec-Technologie wird dabei aber in mehreren Phasen erfolgen, sodass jeweils nur die Kosten für die aktuelle Phase anfallen und die Arbeiten beendet werden können, sollte eine der Testphasen nicht erfolgreich sein. Eine dieser Phasen, so Monument, wurde dabei bereits erfolgreich abgeschlossen, nämlich die Aufbereitung des tiefer lagernden Sulfiderzes für die Goldausbringung auf den unternehmenseigenen Goldprojekten Selinsing und Buffalo Reef.

Monuments CEO Robert Baldock weist zudem darauf hin, dass das Verfahren hinter der Intec-Technologie seit vielen Jahren bekannt, aber durch eine Innovation jetzt besonders gut für arsenhaltiges Golderz geeignet sei. Das Entscheidende für Monument sei, so Baldock weiter, die Übertragung der Technologie auf eine Großanlage, womit man sich in dem jetzt angekündigten Programm beschäftige.

Monument geht davon aus, dass die Tests zur Kommerzialisierung der Intec-Technolgie der Selinsing-Anlage des Unternehmens bis Ende des dritten Quartals im Geschäftsjahr 2016 abgeschlossen werden können (das zweite Geschäftsquartal 2015 des Unternehmens endete am 31. Dezember 2014). Bei Erfolg wird das Sulfiderz in einem der Selinsing-Anlage angeschlossenen Intec-Kreislauf angereichert und aufbereitet werden, was das Unternehmen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2017 anstrebt.

Zusammen mit dem restlichen verfügbaren Oxiderzmaterial erwartet Monument dann, auf der Selinsing-Goldmine für weitere fünf Jahre – bis zum Geschäftsjahr 2020 – eine nachhaltige Goldproduktion fortführen zu können. Dabei ist allerdings eine potenzielle Ausweitung der Vorkommen durch erfolgreiche weitere Exploration auf den Projekten Selinsing und Buffalo Reef noch nicht einbezogen.

Geplant ist für die Technologieentwicklung ein vierphasiges Programm, wobei im ersten Schritt die Intec-Ergebnisse, die in den Intec-Laboren in Tasmanien und Australien 2013 und 2014 erzielt wurden, reproduziert und optimiert werden sollen. Dabei war eine durchschnittliche Ausbringung von 70 % des im Buffalo-Reef-Konzentrat vorkommenden Goldes gelungen. Monument hat jetzt ein ähnliches Programm in eigenen Laboren durchgeführt, wobei vergleichbare Ergebnisse erzielt wurden.

Dabei konnte man wichtige Daten gewinnen, die für den Betrieb der für die zweite Entwicklungsphase geplanten Pilotanlage verwendet werden. Nach Bestätigung der chemischen Arbeiten am Buffalo-Reef-Erz und dessen, dass eine Aufrüstung von der Aufbereitung eines Probensatzes zu einer fortlaufenden Aufbereitung möglich ist, wird die dritte Phase eine Demonstrationsanlage mit einer Kapazität von 10.000 Tonnen Konzentrat pro Tag sein, was ungefähr 100.000 Tonnen goldhaltigen Erzes entspricht. Die letzte Phase soll dann eine kommerzielle Großanlage sein, die in den bestehenden Carbon-in-leach („CIL“)-Kreislauf eingepasst wird, in dem das Gold durch Kohlenstoff abgeschieden wird. Deren Kapazität wird an die Konzentratmenge angepasst, die die Anlage seit einigen Jahren verarbeitet, das heißt ca. 1 Mio. Tonnen vererztes Material pro Jahr.

Ein zusätzliches Plus ist, dass Monument diese Technologie derzeit in Hinsicht auf eine Ausbringung von Gold aus Sulfiderz untersucht, sie aber auch für den Einsatz mit Kupfersulfiden geeignet ist, wird Monument in Kürze auch dazu ein Update geben.

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