Explorationsprogramm: Sarama Resources dehnt Vererzung auf dem Goldprojekt South Houndé aus

Bohrgerät der Sarama Resources in Burkina Faso; Foto: Sarama Resources

Bohrgerät der Sarama Resources in Burkina Faso; Foto: Sarama Resources

Die kanadische Sarama Resources (WKN A1JPHS / TSXv SWA) hat für dieses Jahr ein Explorationsbudget von 3,5 Mio. USD zur Verfügung, das der Branchenriese Acacia Mining (WKN A1CTRD) zur Verfügung gestellt hat. Sarama hatte daraufhin ein umfassendes Explorationsprogramm auf seinem Goldprojekt South Houndé angestoßen, das bereits zu 50% abgeschlossen ist und nun die ersten, sehr viel versprechende Ergebnisse erbringt.

Denn wie das Unternehmen berichtet, hat man auf den Gebieten MC und MM auf South Houndé die Vererzung in Streichrichtung und abfallend ausgedehnt. Dabei stieß man auf hochgradige Oxidvererzung, die ein neues Zielt für weitere Explorationsarbeiten darstellt.

Aktuell weist das Projekt bereits eine Ressource von rund 1,5 Mio. Unzen Gold in der Kategorie geschlussfolgert auf, wovon der größte Teil eben in den Bereichen MM und MC liegt,

Als Teil des aktuellen Programms hat Sarama nun auf dem MC-Gebiet 1.600 Meter an Diamantkern-, 700 Meter an Rückspül und 900 Meter an Air Core-Bohungen (AC) durchgeführt, wobei man sich auf das bekannte Vererzungsgebiet konzentrierte, das rund 20% der bestehenden Ressource enthält. MC ist ein vergleichsweise neuer Fund und mit dem Bohrprogramm wollte man die abfallenden Ausdehnungen der bestehenden Ressource testen sowie die Geometrie der kreuzenden Erzloden bestätigen.

Und die Bohrungen waren erfolgreich, erweiterten das Vererzungssystem in eine vertikale Tiefe von 260 Metern und definierten die Ausrichtung der Vererzungsstrukturen genauer. Wie sich jetzt zeigt, gibt es mindestens zwei verschiedene Ausrichtungen und die Stellen, an denen diese sich kreuzen, stellen laut Sarama zukünftige Explorationsziele dar.

Die Höhepunkte der Diamantkern- und Rückspülbohrungen waren dabei:

– ein Bohrloch, das 8,0 Meter mit 1,31 Gramm Gold pro Tonne, 7 Meter mit 1,16 Gramm Gold pro Tonne und 34,0 Meter mit 2,62 Gramm Gold erbrachte und damit auf eine anomale Zone hindeutet, die mit hoher Priorität weiter untersucht werden soll;

– eine Bohrung, die zahlreiche Loden in geringer Tiefe antraf und dabei unter anderem auf 10 Meter mit 1,84 Gramm Gold pro Tonne stieß, was auf eine möliche Erweiterung der bekannten Oxidvererzung nach Süden hindeutet;

– eine weitere Bohrung, die auf zahlreiche Vererzungszonen stieß und dabei unter anderem 19,3 Meter mit 2,22 Gramm Gold pro Tonne nachwies; sowie

– ein zusätzliches Bohrloch, das auf 7,4 Meter mit 2,86 Gramm Gold pro Tonne stieß und damit die Forsetzung der Vererzung sowohl in Porphyr- als auch Sedimentgestein bestätigte.

Mit den AC-Bohrungen sollten Ausrichtung und Geometrie der nach Osten streichenden, hochgradigen Oxidvererzung bestätigt werden, die entlang der Achse vorheriger Borhungen verläuft. In der Vergangenheit war man unter anderem auf 26 Meter mit 6,9 Gramm Gold pro Tonne und 36 Meter mit 6,48 Gramm Gold pro Tonne gestoßen – Ziele, deren Bestätigung hohe Priorität hatte.

Mit den aktuellen Bohrungen wurde die Ausrichtung nach Osten bestätigt, wobei man unter anderem auf 45 Meter mit 3,88 Gramm Gold pro Tonne und 12 Meter mit 1,53 Gramm Gold pro Tonne stieß. Mit weiteren Arbeiten will man die Entstehung und Kontrollen dieser von Osten nach Westen ausgerichteten Zonen besser verstehen.

Auf dem MM-Gebiet begann Saram Erweiterungsbohrungen an der westlichen Flanke der bekannten Ressource, um die Fortsetzung der Vererzung in geologisch günstigen Bereichen zu testen. Der Großteil der Ressource auf MM liegt in einer Tiefe von 200 Metern, obwohl frühere Bohrungen in größerer Tiefe ebenfalls hochgradige Abschnitte erbrachten, die die Ausdehnung des Vererzungssystems bis in eine Tiefe von 400 Metern demonstrierten.

Insgesamt war Sarama mit allen hier duchgeführten Bohrungen erfolgreich und konnte die abfallende Ausdehnung des dominierenden Quarz-, Feldspat und Porphyr-Muttergesteins bis in eine Tiefe von 390 Metern nachweisen. Das System bleibt dabei in die Tiefe offen.

Die Höhepunkte der Bohrungen auf MM waren:

– eine Bohrung mit 13,2 Meter bei 4,7 Gramm Gold pro Tonne, die vorherige hochgradige Abschnitte in benachbarten Bohrlöchern bestätigte;

– ein Bohrloch, das in der Tiefe auf zahlreiche Loden stieß, darunter 5,5 Meter mit 3,69 Gramm Gold pro Tonne und 4,3 Meter mit 5 Gramm Gold pro Tonne; sowie

– eine weitere Bohrung, die 8 Meter mit 2,50 Gramm Gold pro Tonne erbrachte.

Wie Saramas President and CEO, Andrew Dinning, erklärte, zeigen die bisherigen Ergebnisse dieses Programms, erneut das Potenzial der Bereiche MC und MM auf. Zudem verstehe man nun die strukturelle Geometrie des Vererzungssystems besser und habe mindestens zwei wichtige Ausrichtungen der Vererzungsstrukturen erkannt, deren Überschneidungen Loden oder Linsen mit besseren Gehalten und Mächtigkeiten ermöglichen würden.

Sarama hat zwar “erst” die Hälfte des für dieses Jahr geplanten Explorationsprogramms abgeschlossen, doch deutet sich schon an, dass das Unternehmen hier einem Vererzungssystem auf der Spur ist, das deutlich größer sein könnte als bislang nachgewiesen. Das dürfte auch der Grund sein, warum Acacia Mining bereit ist, bis zu 15 Mio. USD in die Erkundung des South Houndé-Projekts zu stecken. Denn ein Major wie die ehemalige African Barrick Gold, ist verständlicherweise nicht an – aus seiner Sicht – “Kinkerlitzchen” interessiert!

Die Gehalte, die Samara bislang und auch in der Vergangenheit angetroffen hat, sind auf den ersten Blick vielleicht nicht so spektaklär, wie die Zahlen mit denen andere Explorer um sich werfen, doch handelt es sich hier um Oxiderz, wo ein Abbau schon ab 1 Gramm Gold pro Tonne wirtschaftlich lohnend sein könnte.

Wir glauben, dass das Unternehmen von CEO Andrew Dinning hier etwas Großem auf der Spur sein könnte! Sollte das der Fall sein, dann würde man am Ende – wenn der Deal mit Acacia bis zum Ende durch läuft – 25% an einem Projekt halten, das groß genug ist, um für einen Minengiganten wie Acacia wirtschaftlich einen Unterschied zu machen. Und sollte es sich “nur” um einige Hunderttausend oder Millionen Unzen Gold handeln, kann Sarama das Projekt später selbst entwickeln – hat für dessen Erkundung aber nur das Geld von Acacia ausgegeben…

 

 

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