Lohnmühlensektor in der Krise attraktiv: Montan Mining – Aussichtsreich und vom Markt bislang übersehen

Zukünftige Verarbeitungsanlage von Montan Mining; Foto: Montan Mining

Zukünftige Verarbeitungsanlage von Montan Mining; Foto: Montan Mining

Die Analysten von Palisade Reseach haben in einem aktuellen Bericht den peruanischen „Toll Milling“ Sektor unter die Lupe genommen, das heißt Unternehmen, die keinen eigenen Erzabbau betreiben, sondern das Erz der vielen Kleinstproduzenten / Goldschürfer auf ihren Anlagen verarbeiten. Und nach Ansicht der Experten ist die Branche gerade in den aktuell für die Minenbranche schwierigen Zeiten sehr attraktiv.

Denn, so Palisade weiter, das Toll Milling in Peru biete hohe Margen und ermögliche einen schnellen Einstieg in das Geschäft. Da die Unternehmen das Erz für ihre Anlagen unter Marktpreis einkaufen und die Kosten an die Erzförderer abgeben würden, verfügten sie über eine eingebaute Absicherung (Hedge) auf den Goldpreis und könnten sich ausschließlich darauf konzentrieren, ihre Anlage effizient zu betreiben und sich nach attraktiven Wachstumsmöglichkeiten umzusehen, führen die Analysten aus.

Während Palisade sich auch den etablierten Gesellschaften Dynacor Gold Mines (WKN A0M6BW) und Inca One Gold (WKN A12B3Q) widmet, äußern die Analysten sich auch zu Neuzugang Montan Mining (WKN A14P4P/ MNY), der ihrer Ansicht nach bislang vom Markt übersehen wurde.

Das führt Palisade vor allem darauf zurück, dass das Unternehmen seine Akquisition der Mollehuaca-Anlage und der Abbaurechte für die nahegelegene Goldmine Eladium sowie die Saulito-Liegenschaft in der Region Arequipa im Süden Perus noch nicht abgeschlossen habe. Palisade geht davon aus, dass die Transaktion Ende September von der TSX Venture genehmigt wird.

Die Kapazität der Mollehuaca-Anlage wurde vor Kurzem auf 150 Tonnen pro Tag erweitert und die Anlage wird zu Beginn mit einem Durchsatz mit 30 Tonnen pro Tag betrieben. Montan ist noch dabei, 3,1 Mio. Dollar an Kapital aufzunehmen, wovon ein großer Teil für das Hochfahren der Produktion vorgesehen ist. Gleichzeitig plant das Unternehmen, die Genehmigungen einzuholen, die Kapazität auf 350 Tonnen pro Tag auszuweiten. Technisch gesehen gehöre Mollehueca Montan noch nicht, erklärte Palisade, das Unternehmen habe aber bereits die Rolle des Betreibers der Anlage übernommen. Die Experten sind der Ansicht, dass der Deal für Montan sehr vorteilhaft ist und Goldsmith Resources SAC, der derzeitige Besitzer der Assets, sei mehr als entgegenkommend gewesen.

Als Trumpfkarte für Montan sieht Palisade Executive-Chairman Luis Zapata an, dessen Familie das größte nicht börsennotierte Unternehmen der Branche in Peru mit einer geschätzten Produktionskapazität von 500 bis 600 Tonnen pro Tag betreibe. Herr Zapata habe bereits während seiner Zeit bei Canaccord darauf hingearbeitet, diese Gesellschaf an die Börse zu bringen, beim Unternehmen habe man aber abwarten wollen, wie die gelisteten Gesellschaften sich entwickeln. Nach Ansicht der Analysten versuche Herr Zapata nun von ganz unten in das Familiengeschäft einzusteigen, verfüge dabei aber über etablierte Ressourcen und ein Netzwerk, auf die er sich stützen könne. Und dies werde sich als Vorteil von Montan gegenüber der Konkurrenz erweisen, glauben die Experten.

Montan sei für Anleger die richtige Wahl, die von Beginn an bei einer solchen Toll Milling-Story dabei sein wollen. Trotz der noch ausstehenden Finanzierung halte man Montan für unterbewertet. Es gebe viele Möglichkeiten der Finanzierung im Toll Milling-Sektor, sodass es Zeit brauche, die beste auszuwählen. Montan habe bereits rund 530.000 Dollar aufgenommen und benötige noch einmal 2 bis 2,5 Mio. Dollar, um seine Pläne in die Tat umzusetzen. Ein Liquiditätspuffer wäre natürlich gut, so Palisade weiter. Die Experten erwarten, dass die Finanzierung umstrukturiert wird, um auch einen Teil an Krediten zu umfassen.

Palisade Research erwartet zudem, dass Montan, sobald eine gewisse Produktionskapazität erreicht ist, mit Herrn Zapatas Familienunternehmen Layteruma fusioniert wird, um so die potenziell größte Toll Milling-Gesellschaft Perus zu schaffen. Es müsse noch viel geschehen, bevor ein solcher Zusammenschluss möglich sei, so die Analysten, aber nur Montan habe in seiner Peer Group diese Chance.

Im Prinzip aber, so die Experten, beginne Montan ganz von vorne, müsse sich neben Kapital auch noch Erzangebot sichern. Das Montan-Management habe Palisade aber die kurz- und langfristigen Ziele präsentiert und man sei zuversichtlich, dass das Unternehmen mit der Konkurrenz mithalten könne, auch wenn der Zeitplan sehr ambitioniert sei.

Die Mollehuaca-Anlage liege zwar etwas abseits, so die Analysten, doch habe das Unternehmen klare Abkommen mit den Gemeinden abgeschlossen und verfüge zudem über die Eladium-Goldmine als Erzquelle. Montan gehöre zwar zu den riskanteren Investments im Toll Milling-Sektor, doch habe man das Management mehrmals getroffen und glaube, dass dieses das Engagement und die Fähigkeiten besitze, um Erfolg zu haben, so Palisade Research.

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