Produktion gesteigert, Kosten gesenkt: Silberproduzent Coeur Mining kann Verlust reduzieren

Silberbarren

Silberbarren; Foto: Coeur Mining

Coeur Mining (WKN A0RNL2 / NYSE CDE), einer der zehn größten Goldproduzenten der Welt, der auch signifikanten Mengen Gold fördert, konnte den Verlust des dritten Geschäftsquartals trotz der niedrigeren Metallpreise reduzieren. Es gelang dem Unternehmen, die Produktion zu steigern und gleichzeitig, die Kosten zu senken.

Coeur meldete für die drei Monate bis Juni einen Nettoverlust von 16,7 Mio. Dollar oder 12 Cent pro Aktie. Im gleichen Zeitraum 2014 stand noch ein Minus von 43,1 Mio. Dollar oder 42 Cent in den Büchern. Bereinigt lag der Verlust des Quartals bei 14,5 Mio. Dollar oder 11 Cent je Aktie nach 21,5 Mio. Dollar oder 21 Cent pro Aktie im Vorjahreszeitraum.

Darüber hinaus konnte Coeur einen Umsatz von 166,3 Mio. Dollar melden und verbuchte damit einen leichten Anstieg gegenüber den 164,6 Mio. Dollar aus dem zweiten Quartal 2014.

Die bereinigten Kosten pro Unze Silberäquivalent gab Coeur mit 12,56 USD pro Unze an nach 13,71 USD im ersten Quartal und 14 USD pro Unze im zweiten Quartal 2014. Die bereinigten „all-in sustaining costs“ (AISC) gingen auf 16,60 USD pro Unze zurück und damit den niedrigsten Wert, seit das Unternehmen 2013 begann, diese Kennzahl zu melden. In den ersten drei Monaten 2015 lagen die AISC noch bei 17,66 und im Vorjahreszeitraum sogar noch bei 19,10 USD pro Unze.

Die Silberproduktion des zweiten Quartals 2015 bezifferte Coeur auf 4,3 Mio. Unzen bei einem Goldausstoß von 80.855 Unzen. Das entspricht 9,1 Mio. Unzen Silberäquivalent, was einen Anstieg von 12% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Allerdings fiel der durchschnittlich erzielte Verkaufspreis von 19,60 USD pro Unze Silber im Vorjahr auf nun noch 16,23 USD pro Unze. Der durchschnittlich erzielte Goldpreis lag im zweiten Quartal bei 1.179 USD je Unze nach 1.277 USD pro Unze im gleichen Zeitraum 2014.

Coeur hob nach dem guten zweiten Quartal seine Produktionsprognose für 2015 insgesamt um rund 2% auf 33,1 bis 35,9 Mio. Unzen Silberäquivalent an. Das bedeutet einen Silberausstoß von 14,7 bis 15,8 Mio. Unzen sowie eine Produktion von 306.000 bis 335.000 Unzen Gold.

Gleichzeitig senkte der Konzern die Prognose für die AISC pro Unze Silberäquivalent um ca. 3% auf 17 bis 18 USD je Unze. Die neue Vorhersage beruht vor allem auf der höher als erwartet ausfallenden Produktion und den niedriger als geplanten Kosten auf der Palmarejo-Mine in Mexiko und der Goldmine Kensington in Alaska. Im Gegensatz dazu fiel die Produktion auf der San Bartolomé-Mine niedriger als erwartet aus.

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