Nach Fed-Protokollen: Goldpreis steigt auf Dreiwochenhoch

Goldbarren

Goldbarren; Foto: Veris Gold

Der Goldpreis ist am letzten Tag der Handelswoche auf ein Dreiwochenhoch gestiegen. Beobachter führen das darauf zurück, dass die Protokolle vom vergangenen Treffen der US-Notenbank zeigen, dass die Zentralbanker es nicht eilig haben, die Zinsen in den USA anzuheben. Die Fed-Mitglieder waren offensichtlich schon zurückhaltend eingestellt, bevor vergangene Woche schwache Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden.

Die Analysten der ING Bank sind der Ansicht, dass fundamental alles auf steigende Preise hindeutet und sich das Bild für Gold immer weiter aufhellt, je länger die US-Notenbank von einer Zinserhöhung absieht. Nach Meinung der ING Bank könnte das gelbe Metall schon kommende Woche bis auf 1.200 USD pro Unze steigen. Das wäre ein Niveau, wie man es zuletzt Ende Juni gesehen hat.

Allerdings zeigten die Fed-Protokolle auch, dass die Notenbanker weiter der Ansicht waren, dass die erste Zinsanhebung seit fast einem Jahrzehnt noch 2015 erfolgen sollte.

Der Goldpreis war unter Druck geraten, nachdem die Erwartung aufkam, die Fed würde noch dieses Jahr die Zinsen anheben, was den US-Dollar stärken würde. Schwache US-Wirtschaftsdaten und Sorgen um den Zustand der Weltwirtschaft haben allerdings dazu geführt, dass Zweifel an dem Zeitplan der US-Notenbank aufkamen. Bislang hat das Gold diesen Monat rund 3% nach oben geführt.

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