Molybdän-Minen weiter stillgelegt: Thompson Creek Metals weitet Verlust aus

Eine der  Molybdänminen von Thompson Creek Metals; Foto: Thompson Creek Metals

Eine der Molybdänminen von Thompson Creek Metals; Foto: Thompson Creek Metals

Der Kupfer- und Goldproduzent Thompson Creek Metals (WKN A0MR6Q) hat den Verlust im dritten Quartal 2015 ausgeweitet – vor allem auf Grund nichtbarer Währungsverluste.

Für die drei Monate bis Ende September meldete Thompson Creek so einen Nettoverlust von 60,9 Mio. Dollar bzw. 0,28 Dollar pro Aktie. Im dritten Quartal 2014 lag das Minus noch bei 11,1 Mio. Dollar oder 0,05 Dollar je Aktie.

Bereinigt um einmalige Bilanzposten lag der Nettoverlust bei 5 Mio. Dollar oder 2 Cent je Aktie und erfüllte damit die Prognose der Analysten. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres allerdings hatte Thompson Creek noch einen bereinigten Nettogewinn von 38,3 Mio. Dollar oder 17 Cent pro Aktie erzielt. Den Umsatz des dritten Quartals 2015 gab das Unternehmen mit 141,7 Mio. Dollar an, was einem Rückgang von 38% im Vergleich zu den 229,3 Mio. Dollar aus dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Der Ausstoß der Mount Milligan-Mine lag Thompson Creek zufolge bei 16,4 Mio. Pfund Kupfer sowie 53.781 Unzen Gold, verglichen mit 16,3 Mio. Pfund Kupfer und 60.366 Unzen Gold im Septemberquartal 2014.

Der Kupfer- und Goldabsatz stieg erheblich und zwar auf 24,4 Mio. Pfund Kupfer und 75.451 Unzen Gold, da Mount Milligan die Vollproduktion erreichte. Der durchschnittliche erzielte Kupferpreis fiel gegenüber dem Vorjahr allerdings um 30% auf 2,09 USD pro Pfund, während der durchschnittlich erzielte Goldpreis um 3% auf 926 Dollar pro Unze zurückging.

Allerdings konnte Thompson Creek seine Cahskosten-Prognose von 0,70 bis 0,90 Dollar pro Pfund Kupfer auf 0,55 bis 0,75 Dollar pro Pfund senken. Gleichzeitig senkte man das obere Ende der Produktionsprognosespanne auf 70.000 bis 80.000 Pfund Kupfer, hob aber das untere Ende der Produktionsprognose für Gold auf 210.000 bis 220.000 Unzen an.

Darüber hinaus meldete das Unternehmen einen Molybdänumsatz von 23 Mio. Dollar nach 124,3 Mio. Dollar im Vorjahr, da die Endako-Mine in British Columbia und die Thompson Creek-Mine in Idaho wegen des niedrigen Molybdänpreises weiter stillgelegt sind. Thompson Creek verkaufte Molybdän aus Lagerbeständen, das 2014 produziert worden war und Molybdän, das man von Dritten bezogen und verarbeitet hatte. Der Absatz des Septemberquartals erreichte so 2,9 Mio. Pfund bei einem durchschnittlich erzielten Preis von 7,86 Dollar pro Pfund Molybdän. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 13,94 Dollar pro Pfund erzielt.

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