MRL Corp. verdoppelt kurz vor Produktionsbeginn Graphitlizenzgebiet in Sri Lanka

Graphitabbau in Sri Lanka; Foto: MRL Corporation

Graphitabbau in Sri Lanka; Foto: MRL Corporation

Der angehende australische Graphitproduzent MRL Corporation (WKN A1T7RQ / ASX MRF) steht kurz davor, die Produktion ultrareinen Graphits auf seinen Projekten in Sri Lanka aufzunehmen. Gleichzeitig bereitet man schon das zukünftige Wachstum vor. Denn MRL sicherte sich nun eine weitere, viel versprechende Explorationslizenz in Sri Lanka, die sich über eine Fläche von 7.600 Hektar erstreckt.

Das Gebiet befindet sich in der Region Warakapola, in der auch MRLs fortgeschrittenes Grafitprojekt Pandeniya liegt. Mit dem Neuerwerb wachsen die Lizenzgebiete des Unternehmens auf 13.900 Hektar an. Wie auch die bestehenden Explorationslizenzen ist diese neue Lizenz für zwei Jahre gültig und kann noch fünf Mal um zwei Jahre verlängert werden.

MRL bereitet sich darauf vor, den Abbau auf seinem ersten Projekt im Dezember anzustoßen und im Januar 2016 das erste Erz zu fördern. Dabei kann man von der besonderen Qualität des Graphiterzes in Sri Lanka profitieren, das extrem hochgradig ist, was in diesem Fall Gehalte zwischen 90 und 99% Gesamtgraphitkohle bedeutet. Die Durchschnittsgehalte weltweit liegen hingegen nur bei 10 bis 20% und 50% aller Graphitminen fördern sogar mit weniger als 6%! Das bedeutet, MRL muss im Gegensatz zur Konkurrenz keine Millionenbeträge in eine Aufbereitungsanlage investieren. Wenn das Graphiterz aus dem Boden geholt ist, fällt höchstens noch eine Sortierung des Materials an, die zunächst zu niedrigen Kosten von Hand erfolgen kann. Erst bei einer späteren Steigerung der Produktion dürfte ein mechanisierter Prozess notwendig werden. Das ist ein enormer Kostenvorteil gegenüber anderen Graphitproduzenten. MRL wird so zu den hochgradigsten Grafitproduzenten der Welt gehören.

Darüber hinaus positioniert sich das Unternehmen bereits jetzt im Zukunftsmarkt des „Wunderwerkstoffs“ Graphen. Graphen leitet Daten besser als Silizium, Wärme besser als Kupfer, ist zugfester als Stahl und dabei gleichzeitig nur ein Molekül dick. MRL hat nun Pilotanlagentests an der University of Adelaide aufgenommen, mit denen das optimale Verfahren zur Extraktion des hochpreisigen Graphens aus dem Graphit des Unternehmens ermittelt werden soll.

Frühere Testarbeiten an MRLs Graphit hatten bereits gezeigt, dass dieses sich für die Produktion des hochpreisigen Graphens sehr gut eignet. Die ersten Tests an der University of Adelaide demonstrierten zudem, dass die Qualität des aus dem Graphit von MRL gewonnenen Graphens hervorragend und mit der Qualität des durch synthetische Verfahren produzierten Graphens vergleichbar war. Sie wiesen zudem nach, dass MRLs Graphit einen sehr hohen kristallinen Kohlenstoffgehalt besitzt, der in keinem anderen, zuvor getesteten Graphitmaterial beobachtet wurde.

Wie die Analysten von Far East Capital als Beispiel anführen, können aus einer bestimmten Menge des Graphits von MRLs Projekten bis zu >90% an Graphen erzeugt werden, während es bei Konkurrent Talga Resources (WKN A1C0Q2) beispielsweise nur 2 bis 10% wären. Das bedeutet also, MRL muss erheblich weniger Graphit zur Graphenherstellung einsetzen als die Konkurrenz und besitzt so einen erheblichen Kostenvorteil.

Wir bleiben dabei, dass die MRL Corporation ein sehr interessantes – wenn auch hoch riskantes – Investment für Anleger sein könnte, die daran interessiert sind, sich im Graphitmarkt zu positionieren. Wenn das Management liefert, d.h. die Produktion wie geplant im ersten Quartal 2016 anläuft, hat die Aktie unserer Ansicht nach erhebliches Potenzial.

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