Cashkosten sinken deutlich: Monument Mining – Gewinnmarge von 2,33 Mio. USD im ersten Fiskalquartal

Luftansicht der Selinsing-Mine; Foto: Monument Mining

Luftansicht der Selinsing-Mine; Foto: Monument Mining

Der kanadische Goldproduzent Monument Mining (WKN A0MSJR / TSXv MMY) hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2016 aus dem Verkauf von 10.000 Unzen Gold einen Umsatz von 8,33 Mio. USD erzielt. Die Gewinnmarge aus der Goldproduktion lag bei 2,33 Mio. USD.

Im gleichen Zeitraum des Fiskaljahres 2015 hatte die Marge noch bei 2,10 Mio. USD gelegen und Monument aus dem Verkauf von 6.300 Unzen Gold einen Umsatz von 8,18 Mio. USD erzielt. In der Zwischenzeit allerdings ist der durchschnittlich erzielte Verkaufspreis von im vergangenen Jahr 1.298 USD pro Unze auf nun 1.147 USD je Unze gesunken. Damit hat Monument allerdings immer noch einen Verkaufspreis erzielt, der über dem durchschnittlichen Fix-Preis in London für das Quartal lag.

Die Gewinnmarge des ersten Quartals 2016 beinhaltete darüber hinaus einen Nettoverlust von 0,23 Mio. USD aus der Abwicklung eines Goldtermingeschäfts, ohne dieses hätte die Marge also bei 2.56 Mio. USD gelegen. Vor Abwicklung des Termingeschäfts verkaufte Monument so 5.000 Unzen Gold.

Monument meldete für das Berichtsquartal Gesamtproduktionskosten von 6,00 Mio. USD, was minimal unter den 6,08 Mio. USD des Vorjahreszeitraums lag. Die Cashkosten pro Unze allerdings fielen um 33% auf nur noch 468 USD je Unze (zuvor 699 USD/Unze). Das lag allerdings vor allem daran, das des extrem niedrig-haltigen Materials zu Erz aus Abraum klassifiziert wurde, was die Kosten pro abgebauter Tonne sinken ließ. Dieser Effekt wurde dann teilweise durch einen Anstieg der Aufbereitungskosten aufgewogen, die aus dem niedrigeren Durchschnittsgehalt des für die Mühle bestimmten Erzes und der gesunkenen Ausbringungsrate resultierten.

Denn Monument verarbeitet auf Selinsing derzeit extrem niedrighaltiges Erz, das mit niedrighaltigem Erz aus den Abraumteichen vermischt wird. Allerdings ist Besserung in Sicht, wenn auch erst, wenn der Abbau von neuem Oxiderz auf den Felda-Land genannten Flächen des Unternehmens beginnt bzw. wenn die Intec-Anlage des Unternehmens zur Produktion aus Sulfiderz in Betrieb geht. Doch dazu später mehr.

Jedenfalls förderte Monument im ersten Fiskalquartal so 5.063 Unzen Gold, wobei Gold im Transit und bei der Affinerie nicht berücksichtigt wurde. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den 9.745 Unzen des Vorjahres, angesichts der angekündigten Produktion aus dem niedrighaltigen Material aber keine Überraschung. Hinzu kam, dass schwere Regenfälle den Betrieb beeinträchtigten und die Ausbringungsraten auf Grund der schwierigeren Konsistenz des Materials ebenfalls sanken.

So meldete Monument dann für das erste Quartal 2016 einen Nettogewinn von 0,12 Mio. USD oder 0 Cent pro Aktie nach 1,52 Mio. USD oder 1 Cent pro Aktie im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist dem Unternehmen zufolge dabei hauptsächlich auf einen Verlust aus so genannten „other items“ in Höhe von 1,5 Mio. Dollar zurückzuführen. Monument verbrauchte im Berichtsquartal 0,73 Mio. USD des Cash aus dem operativen Betrieb und verfügt so zum Ende des dritten Quartals noch über ein Betriebskapital in Höhe von 39,31 Mio. USD nach 37,19 Mio. USD im Vorjahreszeitraum.

Damit die Produktion in Zukunft wieder steigt, arbeitet Monument gleich an mehreren Fronten. Zum einen sind da wie erwähnt die Erkundung des Felda-Landes bei Selinsing sowie des Buffalo Reef-Gebiets, auf denen in Zukunft weiteres Oxiderz abgebaut werden könnte, zum anderen arbeitet das Unternehmen mit der Technologiefirma Intec daran, eine Methode, mit der auch das auf Selinsing vorhandene sulfidische Erz verarbeitet werden kann, zur kommerziellen Reife zu bringen. Die Pilotanlage für Selinsing steht schon und das Unternehmen sollte bis Ende des Jahres – zumindest intern – die Ergebnisse vorliegen haben. Sobald dann dazu ein unabhängiger Bericht erstellt ist, könnte Monument im Erfolgsfall definitiv sagen, dass das sulfidische Erz zu verarbeiten ist und mit der Planung und Errichtung einer kommerziellen Anlage beginnen.

Zum anderen hat Monument vergangenes Jahr ein australisches Goldprojekt – Burnakura – in der Murchison-Region erworben, das man aggressiv vorantreibt, um Mitte des Kalenderjahres 2016 mit der Haufenlaugung beginnen zu können. Auch hier hat man im abgelaufenen Quartal Fortschritte mit den technischen Studien gemacht, während gleichzeitig die Liegenschaft weiter exploriert wird, nachdem man auf den Lagerstätten Alliance / New Alliance bereits die historisch nachgewiesenen Ressourcen deutlich steigern konnte.

Zu diesen Themen gibt es auch ein informatives Video-Interview mit Monuments CEO Robert Baldock, das wir Anfang Oktober führen konnten:

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