Deutsche Rohstoff AG profitiert: Hammer Metals – Rohstoffgigant Newmont Mining will sich an Mount Isa-Projekten beteiligen

LKW transportiert Material auf der Twin-Creek-Tagebaumine von Newmont Mining

LKW transportiert Material auf Mine von Newmont Mining; Foto: Newmont Mining

Diese Neuigkeiten sind tatsächlich ein Hammer: Die australische Hammer Metals (WKN A112GR / ASX HMX), hat das Interesse eines der größten Gold- und Kupferproduzenten der Welt Newmont Mining (WKN 853823) auf sich gezogen. Der Rohstoffriese will sich eine Beteiligung an den Projekten von Hammer Metals, an der die Deutsche Rohstoff (WKN A0XYG7) einen Anteil von 16,37% hält, sichern.

Genauer gesagt geht es um die Liegenschaften „Overlander“, „Even Steven“ und „Dronfield“ in der bekannten, australischen Bergbauregion Mount Isa. Dort wollen Newmont und Hammer Metals zusammen auf die Suche nach Kupfer-Gold Lagerstätten des Typs IOCG gehen, wie sie zum Beispiel die nahegelegene Ernest Henry-Mine aufweist. Ausgenommen von der Vereinbarung sind allerdings die Ressourcen, die Hammer Metals auf „Overlander North“ und „Overlander South“ bereits nachgewiesen hat. Aber für diese erhielt Newmont ein Vorkaufsrecht.

Newmont kann sich gemäß der Vereinbarung in drei Phasen eine Beteiligung von 75% an dem Joint Venture mit Hammer Metals sichern. Dafür muss der US-Konzern insgesamt 10,5 Mio. USD an Mitteln für Exploration und Projektentwicklung übernehmen. Die ersten 1,45 Mio. USD, mit denen Newmont sich eine Beteiligung von 35% verdienen kann, müssen in den kommenden zwei Jahren fließen, davon wiederum 500.000 USD in den ersten neun Monaten.

Im zweiten Schritt, wenn Newmont weitere 3,05 Mio. USD springen lässt, steigt der Anteil auf 65%. Später dann kann er durch Abschluss einer Machbarkeitsstudie oder weitere Zahlungen in Höhe von 6,0 Mio. USD auf 75% steigen.

In den ersten beiden Phasen trägt ausschließlich der US-amerikanische Konzern die Explorationskosten des Joint Ventures, während Hammer das Management innehat. Ab der dritten Phase allerdings kann Hammer sich anteilig an den Kosten beteiligen und damit verhindern, dass sein Anteil am Joint Venture weiter sinkt. Verzichtet man darauf, stellt Newmont bis zu der Gesamtsumme von 10,5 Mio. USD alle Mittel bereit und erreicht dadurch die Beteiligung von 75%. Ist diese dritte Phase beendet, hat Hammer Metals erneut die Wahl: Entweder man beteiligt sich anteilsmäßig an den Kosten und behält einen Anteil von 25% oder Newmont trägt alle Kosten bis zur Inbetriebnahme einer potenziellen Mine und steigert seine Beteiligung auf 80%. Zusätzlich müsste Hammer die von Newmont getragenen Kosten inklusive Zinsen aus dem Cashflow der Produktion zurückzahlen.

Egal wie Hammer Metals sich in dieser Hinsicht entscheidet: Der Deal mit einem Rohstoffgiganten wie Newmont ist ein Ritterschlag für das kleine Unternehmen und vor allem seine Projekte. Darüber hinaus kann man mit der Finanzkraft des US-Konzerns im Rücken die Entwicklung der Joint Venture- aber auch der anderen Projekte nun wesentlich aggressiver vorantreiben. Und nicht zu vergessen: Hammer Metals kann bei seinen Aktivitäten jetzt sowohl auf die technischen Ressourcen als auch die geologische Expertise Newmonts zurückgreifen, was allein schon einen erheblichen Vorteil darstellt.

Die Anleger in Australien haben die Neuigkeiten heute mit einem Kursaufschlag von rund 11% begrüßt und dies sollte sicherlich nicht der letzte Anstieg sein, wenn Hammer in seiner Zusammenarbeit mit Newmont Mining erfolgreich ist. Und darüber dürfen sich auch die Aktionäre der Deutschen Rohstoff AG freuen, die mit ihrem Einstieg bei den Australiern offenbar ein gutes Näschen bewiesen hat.

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