Neueste Daten: Gold – Spekulanten bauen Short-Positionen deutlich ab

Goldbarren

Goldbarren; Foto: Barrick Gold

Den neuesten Daten der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zufolge haben Hedge-Fonds und Vermögensverwalter, nachdem die US-Notenbank zum ersten Mal seit fast zehn Jahren die Zinsen angehoben hat, mehr Short- als Long-Positionen in Gold aufgelöst.

Einige Analysten weisen allerdings darauf hin, dass dies auch damit zusammenhängen könnte, dass zum Jahresende die Bücher in Ordnung gebracht werden sollen.

Jedenfalls zeigte der Commitment of Traders Report (COTR) für die Woche bis zum 22. Dezember, dass die Brutto-Long-Positionen in Gold-Futures an der Comex um 3.638 auf 79.979 Kontrakte fielen. Gleichzeitig aber sank die Zahl der Brutto-Short-Positionen um 10.795 auf 100.041 Kontrakte. Damit zeigen die Daten aber auch, dass der Goldmarkt netto immer noch 20.062 Kontrakte short ist. Die Analysten der Saxo Bank wiesen allerdings darauf hin, dass die Hedge-Fonds ihre Short-Positionen damit um fast ein Drittel reduziert hätten.

Die Experten merkten zudem an, dass Gold einer der wenigen Rohstoffe sei, der im Gefolge der Zinsentscheidung der Fed Gewinne verbuchen konnte. Allerdings würden die Daten darauf hindeuten, dass die Preiserholung auf Grund von Short-Eindeckungen andere Händler veranlasst habe, ihre Long-Positionen abzubauen. Das wiederum deute an, dass das Aufwärtspotenzial des Goldpreises noch begrenzt sei.

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