Neueste Daten: Gold – 2016 erwischt Spekulanten auf dem falschen Fuß

Goldbarren, Bildquelle: SEMAFO

Goldbarren, Bildquelle: SEMAFO

Angesichts der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und der hohen Kursverluste an den meisten Börsen dieser Welt konnte der Goldpreis in den USA am gestrigen Monat deutlich zulegen – und erwischte damit Spekulanten wie z.B. Hedge-Fonds, die auf einen weiter fallenden Preis gesetzt hatten, auf dem falschen Fuß.

In Erwartung der Zinserhöhung durch die US-Notenbank hatten Großspekulanten wie Hedge-Fonds oder Vermögensverwaltungen ihre Wetten auf einen fallenden Goldpreis drastisch erhöht, sich mit dem Gegenwert von 425 Tonnen Gold allein seit November short positioniert. Und netto erreichten die Short-Positionen, also Wetten, dass man Gold zu einem späteren Zeitpunkt billiger zurückkaufen könne, in der letzten Handelswoche 2015 ein Rekordhoch.

Laut dem wöchentlichen Commitment of Traders-Bericht der CFTC, der gestern veröffentlicht wurde, reduzierten die Spekulanten ihre Long-Positionen und bauten ihre Short-Positionen aus, sodass netto eine Short-Position von 24.263 Kontrakten bzw. mehr als 2,4 Mio. Unzen Gold zustande kam.

Das war die größte Nett-Short-Position seit mindestens 2009 als die Commodity Futures Trading Commission begann, diese Daten zu erheben. Der letzte Rekord war Mitte Dezember aufgestellt worden, als Gold auf den niedrigsten Stand seit fast sechs Jahren nur knapp über 1.050 USD pro Unze fiel.

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