Letzte, erneut positive Bohrergebnisse: Pilbara Minerals – Machbarkeitsstudie zu Lithiumprojekt Pilgangoora läuft

Bohrgerät auf dem Pilgangoora-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Bohrgerät auf dem Pilgangoora-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Die australische Lithiumgesellschaft Pilbara Minerals (WKN A0YGCV / ASX PLS) macht 2016 weiter, wie sie das vergangene Jahr beendet hat – mit sehr interessanten Neuigkeiten.

Denn Pilbara hat, wie jetzt gemeldet wurde, bereits Anfang des Monats die Arbeiten an einer Machbarkeitsstudie zum Lithium- und Tantalprojekt Pilgangoora angestoßen. Unter der Leitung der anerkannten Experten von Como Engineers wird sich ein Team darum kümmern, diese entscheidende Studie bis Mitte des Jahres fertig zu stellen. Schon im März will man aber im Rahmen einer so genannten Vormachbarkeitsstudie erste, genauere Daten zur Wirtschaftlichkeit des Projekts vorlegen.

Basieren sollen beide Studien unter anderem auf einer neuen Ressourcenschätzung zu Pilgangoora – dem jetzt schon zweitgrößten Lithiumvorkommen in Hartgestein weltweit –, die bereits Ende Januar präsentiert werden soll. Auch die Arbeiten an der Ressourcenkalkulation wurden bereits aufgenommen, zumal jetzt die letzten Ergebnisse des Bohrprogramms vorliegen, das 2015 erfolgreich abgeschlossen wurde.

Und diese Resultate haben es einmal mehr in sich. Unter anderem erbohrte Pilbara nämlich in der Tiefenausdehnung des westlichen Pegmatit-Systems von Pilgangoora 12 Meter mit 1,91% Lithiumoxid (Li2O), 7 Meter mit 1,97% Li2O, 25 Meter mit 1,86% Li2O und 6 Meter mit 1,51% Li2O. Hinzu kam, dass auch die Bestimmungsbohrungen auf dem westlichen Pegmatit-System und dem Central System erfolgreich waren und unter anderem 29 Meter mit 1,38% Li2O, 9 Meter mit 1,53% Li2O sowie 12 Meter mit 1,41% Li2O nachwiesen. Hinzu kamen 8 Meter mit 1,86% Li2O und 32 Meter mit 1,77% Li2O sowie 16 Meter mit 1,87% Li2O. (Westliches Pegmatit-System).

Die Bestimmungsbohrungen auf dem Central System zur genaueren Beschreibung der Lagerstätte erbrachten zudem 31 Meter mit 1,80% Li2O, 9 Meter mit 2,38% Li2O, 14 Meter mit 1,61% li2O sowie 53 Meter mit 1,76% Li2O.

Damit hat Pilbara einmal mehr hervorragende Bohrergebnisse von Pilgangoora präsentiert, was auch Neil Biddle, Executive Chairman des Unternehmens, so sieht. Die jüngsten Ergebnisse hätten zweifelsfrei Umfang und Qualität der Ressource auf Pilgangoora bestätigt, erklärte er. Auch dass die Lagerstätte über weiteres Wachstumspotenzial verfüge, sei klar zu erkennen, so Herr Biddle.

In Australien hat sich die Pilbara-Aktie zuletzt deutlich von dem Tief entfernt, das nach Bekanntgabe der letzten Finanzierung – in Höhe von 12 Mio. AUD zu 0,23 AUD je Aktie – verzeichnet wurde, notiert aber immer noch bei lediglich 0,29 AUD. Angesichts der vielen anstehenden Ereignisse, die schon in Kürze wieder mehr Schwung in die Kursentwicklung bringen könnten – Ressourcenneuschätzung, Vormachbarkeitsstudie, Machbarkeitsstudie – könnte deshalb unserer Ansicht nach ein guter Zeitpunkt sein (wieder) in die Aktie von Pilbara Minerals einzusteigen. Zumal das Papier in Deutschland derzeit unter Parität zum australischen Kurs notiert.

Natürlich bleibt Pilbara auch weiterhin eine riskante Spekulation, zumal angesichts des schwierigen Umfelds für Rohstoffaktien. Allerdings, und darauf muss hingewiesen werden, konnte Lithium im Gegensatz zu fast allen anderen Rohstoffen 2015 einen Preisanstieg verbuchen. Und Experten gehen davon aus, dass sich dieser positive Trend fortsetzen wird.

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