Modifizierungen nötig: Pilbara Minerals mit Update zum Tantal-Projekt Tabba Tabba

Anlage auf dem Tabba Tabba-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Anlage auf dem Tabba Tabba-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Die australische Lithium- und Tantalgesellschaft Pilbara Minerals (WKN A0YGCV / ASX PLS) arbeitet derzeit mit Hochdruck an der Entwicklung ihres Pilgangoora-Projekts, das eines der größten Vorkommen an Lithium und Tantal weltweit beherbergt, und macht dabei große Fortschritte. Parallel will das Unternehmen das – wesentlich kleinere – Tantalprojekt Tabba Tabba in Produktion bringen. Dabei gab es jetzt allerdings Verzögerungen.

Pilbara hatte Minen- und Anlagenbau auf Tabba Tabb bereits im November abgeschlossen und im Dezember mit der Nasskommissionierung begonnen. Arbeiten, die man auch über Weihnachten und Neujahr hinweg fortsetzte. Dabei allerdings entdeckte das Unternehmen, dass Bereiche der Anlage Anpassungen und Verbesserungen benötigen, um optimal – und wie geplant – arbeiten zu können. Dazu gehören unter anderem die Kugelmühle und die Grobausbringungssektion der Anlage.

Nach Ansicht des Teams von Pilbara handelt es sich dabei nicht um große Reparaturen bzw. Modifikationen, sie haben aber bislang verhindert, dass die Anlage den angestrebten Durchsatz erreichen und eine angemessene Ausbringungsrate erzielen konnte.

Deshalb hat Pilbara sich nun entschlossen, die Kommissionierung erst einmal auszusetzen, damit ein Team, zu dem auch unabhängige Ingenieure gehören werden, entscheiden kann, wie die nötigen Änderungen am schnellsten und kostengünstigsten vorgenommen werden können. Dieser Prozess hat gerade erst begonnen, sodass das Unternehmen noch nicht absehen kann, wie lange die Arbeiten dauern könnten. Sobald man aber den Ingenieursbericht vorliegen hat, wird man den Markt darüber informieren, wann die Kommissionierung wiederaufgenommen werden kann.

Die Tabba Tabba-Anlage wurde von Valdrew Nominees bzw. Nagrom & Co., dem ehemaligen 50:50 Partner Pilbaras in Bezug auf dieses Projekt, entworfen, errichtet, installiert und bis jetzt auch betrieben. Pilbara hat nun Gespräche darüber aufgenommen, Nagrom als Betreiber der Mine abzulösen und darüber, wer die Kosten für die notwendigen Modifikationen tragen muss.

In der Zwischenzeit wird Pilbara sich darauf konzentrieren, das Pilgangoora-Projekt weiter voranzutreiben. Dort soll noch Ende dieses Monats eine neue Ressourcenschätzung veröffentlicht werden, die die zahlreichen, exzellenten Bohrungen aus dem vergangenen Jahr beinhalten wird. Sie soll als Basis einer Vormachbarkeitsstudie dienen, die im März dieses Jahres vorgelegt werden soll und auch für eine endgültige Machbarkeitsstudie, die Mitte des Jahres folgen soll.

Natürlich sind die Verzögerungen auf der Tabba Tabba-Anlage bedauerlich und sehr ärgerlich. Doch sollten sie unserer Ansicht nach ohne größere Probleme zu verkraften sein, wenn sich die Reparatur- und Modifizierungsarbeiten nicht allzu lange hinziehen. Das aussichtsreichere, größere Projekt ist ohnehin Pilgangoora und mit der jüngsten Finanzierung in Höher von 12 Mio. Dollar verfügt Pilbara, glauben wir, über ausreichend Cash, um die Verspätung beim Produktionsbeginn auf Tabba Tabba aufzufangen. Leider, leider sind Verzögerungen dieser Art im Bergbausektor nichts Ungewöhnliches.

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