Neue, signifikante Quelle alluvialer Diamanten gefunden? Lucapa Diamond entdeckt Diamant mit 133,4 Karat in Angola

Diamanten von Block 6 der Lulo-Konzession; Foto: Lucapa Diamond Company

Diamanten von Block 6 der Lulo-Konzession; Foto: Lucapa Diamond Company

Auch die Diamantenbranche leidet zurzeit unter sinkenden Preisen auf Grund eines hohen Angebots und schwächelnder Nachfrage. Doch besondere Steine – per Definition Diamanten von über 10,8 Karat – sind nach wie vor gefragt und erzielen gute Preise. Das stellt die australische Lucapa Diamond Company (WKN A0M6U8) bereits seit geraumer Zeit immer wieder unter Beweis. Und nun könnte Lucapa ein weiteres Abbaugebiet mit zahlreichen solcher besonders hochwertiger Diamanten auf seiner Lulo-Konzession in Angola entdeckt haben!

Denn auf Grund starker Regenfälle, die es im vergangenen Quartal teilweise nicht erlaubten, auf den geplanten Abbaugebieten aktiv zu werden, setzte Lucapa seine Erdbewegungsmaschinen in höher gelegeneren und damit trockeneren Gebieten ein, um dort neue Abbaubereiche zu testen. Und im Block 6 landete man offenbar einen Volltreffer! Das Gebiet liegt ungefähr 5 Kilometer südlich von Lucapas Diamantenwaschanlage (150 t/h) und nur rund 2 Kilometer flussabwärts von Mining Block 8, wo Lucapa bislang die meisten großen Diamanten gefunden hat.

Lucapa trug auf den Blocks 6 und 8 rund 15.000 Schüttkubikmeter alluviale Schotter ab, die auf Halde gelegt wurden, solange der Betrieb in der Aufbereitungsanlage ruhen musste. Doch gleich in den ersten Tagen nach Wiederbeginn der Aufbereitung des Schotters aus Block 6 entdeckte das Unternehmen vier spezielle Diamanten mit einem Gewicht von 133,4 Karat, 29,2 Karat, 12,37 Karat und 11,1 Karat!

Der Stein von 133,4 Karat ist der größte Diamant, den Lucapa bisher auf Lulo gefunden hat, noch größer als der 131,4-karätige D-colour Typ IIa Diamant, den man 2012 in einer Großprobe entdeckt hatte. Und bei den Steinen mit 29,2 und 11,1 Karat von Block 6 handelt es sich nach Aussage des Unternehmens um D-colour Diamanten mit Schmucksteinqualität.

Der 133,4karätige Diamant ist zwar nicht von so hoher Qualität, doch zeigt er, zusammen mit den drei anderen neuen, speziellen Steinen, dass Lucapa mit Block 6 nach Block 8 eine weitere, signifikante Quelle großer alluvialer Diamanten aufgetan haben könnte. Zumal dort mit alluvialen Großproben, die bereits zuvor entnommen wurden, weitere Diamanten von 95,5 Karat, 53,2 Karat, 32,2 Karat, 24,5 Karat, 13,7 Karat und 10,9 Karat entdeckt wurden. Und Block 6 wäre auf Grund seiner höheren Lage auch währender Regenzeit in Angola erreichbar, sodass der Abbau in dieser Zeit fortgesetzt werden könnte.

Lucapas CEO Stephen Wetherall ist verständlicherweise erfreut angesichts dieser Resultate und des Funds der großen Diamanten im Testabbau – zumal Block 6 auch nicht in der Ressource nach JORC-Standard enthalten ist, die Lucapa vor Kurzem zu Lulo veröffentlichte.

Und Herr Wetherall weist darauf hin, dass die Tatsache, dass der 133,4-karätige Stein ein Verbunddiamant ist, der wahrscheinlich nicht sehr weit von seiner primären Quelle entfernt gefunden wurde, sehr signifikant ist, zumal er auch nicht weit von Block 8 entdeckt wurde, in dessen Nähe Lucapa die Kimberlit-Quelle der bislang dort gefundenen, außergewöhnlichen Steine vermutet.

Im Dezemberquartal konzentrierte sich Lucapa mit seinem Kimberlitexplorationsprogramm auf geophysikalische Erkundungsarbeiten auf diese äußerst viel versprechenden Kimberlite L259 – grenzt direkt an Block 8 – und L13/L15 sowie deren Umgebung. Lucapa rechnet damit, hier in Kürze die ersten Ergebnisse zu erhalten.

Unserer Ansicht nach verdeutlicht die heutige Meldung einmal mehr, auf welcher soliden Basis Lucapa steht, während das Unternehmen unserer Meinung nach gleichzeitig über gewaltiges Aufwärtspotenzial verfügt. Angesichts dessen, glauben wir, dass trotz aller bestehenden Risiken aktuell immer noch ein guter Zeitpunkt sein könnte, vergleichsweise günstig bei Lucapa einsteigen zu können. In Australien jedenfalls wurden die Neuigkeiten mit einem Kursplus von fast 8% begrüßt!

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