Weiter Cashflow positiv: Lynas übertrifft Produktionsziel deutlich

Lynas - Konzentrations Anlage

Konzentrationsanlage; Foto: Lynas Corp.

Der australische Produzent so genannter Seltener Erden Lynas Corp. (WKN 871899) hat das Produktionsziel für die erste Hälfte des laufenden Fiskaljahres übertroffen. Das Unternehmen teilte zudem mit, dass man nun Lieferverträge mit Kunden abschließe, die sich gegen eine mögliche weitere Krise im Markt diese Metalle absichern wollten.

Wie Lynas heute erklärte, produzierte man in den drei Monaten bis Ende Dezember 949 Tonnen Neodym und Praseodym (Nd Pr). Damit lag der Ausstoß des Halbjahres bei 1.916 Tonnen und so deutlich über dem von den Kreditoren ausgegebenen Ziel von 1.860 Tonnen. Das bedeutet, die Zinsrate, die das Unternehmen auf sein Kreditfazilität zahlen muss, sinkt von zuvor 7 auf jetzt 6,5%.

Es gelang Lynas zudem, im letzten Quartal 2015 erneut – auf operativer Basis – einen positiven Cashflow zu generieren. Laut dem Unternehmen spiegeln diese Ergebnisse die anhaltend „starke und stabile Basis“ wider, von der aus Lynas nun arbeite. Damit bestätigte man die Position des Unternehmens als einzigen nachhaltigen Produzenten Seltener Erden-Produkte außerhalb Chinas, hieß es.

Lynas erklärte, der Markt für Selten Erden sei weiterhin schwierig und die Preise hätten erneut auf einem sehr niedrigen Niveau gelegen. Allerdings habe man Unterstützung aus dem ausgewogenen Portfolio japanischer, chinesischer und europäischer Kunden erfahren.

Das Unternehmen erklärte zudem, dass man neue Geschäftsbeziehungen in China geknüpft habe und zum ersten Mal Lieferverträge abschließen konnte, statt sich auf den Spot-Markt verlassen zu müssen. Zudem befinde man sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit einer Reihe von Kunden, die sich angesichts der hohen Preisvolatilität besorgt gezeigt hätten und daran interessiert seien, das Risiko einer weiteren Krise im Markt für Seltene Erden zu minimieren.

Lynas erklärte zudem, dass Teilnehmer aus allen Bereichen des Marktes davon ausgehen würden, dass sich die Preise mit der Zeit erholen würden und man vorsichtig optimistisch sei, dass die jüngste Preiserholung ein gutes Zeichen für die Zukunft darstelle.

Die Lynas-Aktie war zusammen mit den Preisen für die gar nicht so seltenen Metalle von ihrem Hoch bei 2,55 Dollar im April 2011 auf ein Tief von 3 Cent abgestürzt. Die ursprünglich 92 Mio. ausgegebenen Aktien wurde auf rund 3,5 Mrd. aufgebläht, um dem Unternehmen das Überleben zu sichern. Heute schloss die Lynas-Aktien in Australien bei 9,6 Cents.

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