Kimberlitexploration schreitet voran: 2016 könnte das Jahr von Lucapa Diamond werden

Das vollständige 9. Verkaufspaket; Foto: Lucapa Diamond

Das vollständige 9. Verkaufspaket; Foto: Lucapa Diamond

Gemeinsam mit der staatlichen Gesellschaft Endiama und dem Privatunternehmen Rosas & Petalas produziert die australische Lucapa Diamond Company (WKN A0M6U) seit Anfang des Jahres alluviale Diamanten auf dem Lulo-Projekt in Angola, das in nur 150 Kilometer Entfernung zur viertgrößten Diamantmine der Welt Catoca liegt.

Darüber hinaus hat Lucapa die Suche nach der Kimberlitquelle der außergewöhnlich wertvollen Diamanten, die man auf Lulo in außergewöhnlicher hoher Zahl findet, weiter vorangetrieben. Im Fokus stand im Dezemberquartal der bestätigte Kimberlit L259 sowie die Kimberlite L13 und L15, wo Lucapa geophysikalische Erkundungsarbeiten durchführte, deren Ergebnisse man nun in Kürze erwartet.

Darüber hinaus führte Lucapa im Dezemberquartal drei Verkäufe der im alluvialen Abbau gefunden Diamanten durch und erzielte damit einen Bruttoerlös von 8,1 Mio. AUD und somit den bislang höchsten Quartalserlös. Auch der durchschnittliche Verkaufspreis in den letzten drei Monaten 2015 war mit 2.141 AUD pro Karat der bislang höchste auf Quartalsbasis.

Zwar waren die Abbauraten im Dezemberquartal niedriger als zuvor, da es technische Probleme gab, doch stieg die Abbaurate des zweiten Halbjahres 2015 insgesamt um 173% auf 82.410 Schüttkubikmeter (Bulk Cubic Metres / bcm). Bereits im Septemberquartal war es Lucapa gelungen, die Abbaurate mit neuem Gerät auf 20.000 bcm zu steigern. Verarbeitet wurden im Berichtsquartal 38.401 bcm an alluvialem Schotter. Hinzu kommen noch einmal 9,231 bcm, die auf Halde gelagert wurden.

Die schweren Regenfälle machten Lucapa zu schaffen und verhinderten den Zugang zu hochgradigen Abbaugebieten wie z.B. Block 8. Allerdings erwies sich das im Nachhinein als Glücksfall, da sich herausstellte, dass auch auf dem Abbaugebiet Block 6 mehrere große und besonders wertvolle Diamanten gefunden werden konnten. Gleich in den ersten paar Tagen der Verarbeitung des von dort gewonnenen Erzes fand Lucapa unter anderem Diamanten mit 133,4 Karat, 29,2 Karat und 12,37 Karat. Block 6 könnte zudem eine gute Alternative für den Abbau in regenreichen Zeiten sein, da es höher gelegen ist als beispielsweise Block 8 und auch dann noch erreicht werden kann.

Darüber hinaus meldete Lucapa im Dezemberquartal eine erste geschlussfolgerte Ressource für Lulo, die sich zwar nur auf einen sehr kleinen Teil des Projektgebiets (<10%) bezieht, aber trotzdem schon, bei einer Abbaurate von 20.000 bcm, ein Minenleben von ca. vier Jahren darstellt. Im laufenden Jahr wollen Lucapa und seine Partner diese Ressource ausweiten und haben zu diesem Zweck auch schon das benötigte Gerät erworben. Dieses kann auch zur weiteren Kimberlitexploration eingesetzt werden.

Zu letzterer gehörten im Quartal Gravitäts- und elektromagnetische Untersuchungen, mit denen die äußere Begrenzung und der Körper des Kimberlits im Bereich des Abbaugebiets Block 8 untersucht wurden. Nun sollen Bohrungen am äußeren Rand des Kimberlits Material identifizieren, das für Großproben zum Test des Diamantgehalts geeignet ist.

Lucapa hat zudem weitere, aussichtsreiche Kimberlitziele identifiziert, diese werden aber erst weiter untersucht, wenn das Unternehmen die Bohrungen auf L259 abgeschlossen hat.

Insgesamt kann Lucapa unserer Ansicht nach auf ein erfolgreiches Quartal zurückblicken. Die Aussichten sind mehr als nur gut, dass das Unternehmen mit der alluvialen Produktion auch weiterhin erfolgreich sein wird. Hinzu kommt die Aussicht darauf, dass Lucapa mit seinem Kimberlitexplorationsprogramm in den nächsten Monaten nachweisen könnte, dass L259 tatsächlich die Quelle der zahlreichen wertvollen Steine von Block 8 ist. Das wäre ein gewaltiger Schritt nach vorn und das Unternehmen könnte damit in eine ganz neue Dimension vorstoßen. Andererseits besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass man nicht fündig wird. Dann aber hat Lucapa noch eine Menge anderer Eisen im Feuer.

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