Als zweitgrößtes Spodumenprojekt der Welt bestätigt: Lithiumgesellschaft Pilbara Minerals steigert Gesamtressource um 54%

Bohrgerät auf dem Pilgangoora-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Bohrgerät auf dem Pilgangoora-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Die australische Pilbara Minerals (WKN A0YGCV / ASX PLS) bestätigt ihr Lithium- und Tantalprojekt Pilgangoora als eines der größten, neuen Lithiumerzvorkommen (Spodumen) weltweit. Das Unternehmen konnte als Ergebnis seines 2015 durchgeführten Bohrprogramms die angezeigten und geschlussfolgerten Ressourcen auf Pilgangoora um insgesamt 54% anheben.

Diese liegen nun bei 80,2 Mio. Tonnen bei 1,26% Li2O, was 1.008.000 Tonnen enthaltenem Lithiumoxid entspricht. Hinzu kommen 42,3 Mio. Tonnen mit 0,02% Ta2O5 (Tantaloxid), das sind noch einmal 18,3 Mio. Pfund enthaltenes Ta2O5. Pilbara weist zudem darauf hin, dass bei einem niedrigeren Cut-off von 1% Li2O, die geschlussfolgerten und angezeigten Ressourcen zwar nur noch bei 59,3 Mio. Tonnen liegen, dafür aber der Gehalt signifikant auf 1,44% Li2O steigt. Das wären dann 855.000 enthaltenes Li2O.

Im Fokus der Bohrungen des vergangenen Jahres stand die Überführung von geschlussfolgerten in angezeigte Ressourcen. Das gelang, da Pilbara weitere 369.000 Tonnen in diese höhere Kategorie überführen konnte, sodass diese insgesamt nun bei 469.000 Tonnen liegt.

Damit ist die Lagerstätte aber noch lange nicht ausgebohrt. Im Gegenteil, Pilbara hat sein Explorationsziel – das ist eine konzeptionelle Zahl, die nicht abgesichert ist – für Pilgangoora auf 100 – 110 Mio. Tonnen bei 1,2 – 1,5% Li2O sowie 175 – 225ppm Ta2O5 erhöht. Schon im März will das Unternehmen weitere Bohrungen beginnen, um die Ressource abermals auszuweiten und weitere Tonnage in die höhere Kategorie zu überführen.

Den Umfang der angezeigten Ressourcen zu erweitern, ist insofern von großer Bedeutung für Pilbara, da auf diesen die Machbarkeitsstudie zu Pilgangoora beruhen wird, die schon Mitte des Jahres fertig gestellt sein soll. Vorläufige Wirtschaftlichkeitsdaten von der Qualität einer Vormachbarkeitsstudie sollen bereits im März präsentiert werden. Dabei wird von einer Mine mit einem Erzdurchsatz von 2 Mio. Tonnen pro Jahr ausgegangen, die Lithiumkonzentrate für die Glas- und Keramikindustrie sowie für den schnellwachsenden globalen Markt für Lithium-Ionenbatterien produzieren soll.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Als zweitgrößtes Spodumenprojekt der Welt bestätigt: Lithiumgesellschaft Pilbara Minerals steigert Gesamtressource um 54%

  1. Also wegen dem Titel jeder wird nicht gleich wissen was Spodumen für ein Mineral ist. Die andere Frage ist was ist weltweit überhaupt das wichtigste Lithiumerz. Dann gibts ja auch noch den großen Salzsee in Bolivien und andere in Chile. Da wäre mal ein Artikel über die Preisentwicklung und den Absatz interessant, da sind ja jetzt die Batterien der künftigen Autos im Vordergrund oder Interesse gerückt. Touristisch gesehen wäre der Abbau u.U. nicht so ideal bei Salar von Bolivien. Viele Grüße aus Peru.

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