Neues hochgradiges Abbaugebiet entsteht: Lucapa Diamond entdeckt Schmuckdiamanten mit bis zu 120,4 Karat

Diamant mit 86,2 Karat vom Typ IIa und E-colour von Block 6; Foto: Lucapa Diamond Company

Diamant mit 86,2 Karat vom Typ IIa und E-colour von Block 6; Foto: Lucapa Diamond Company

Erst seit Kurzem gewinnt der australische Produzent alluvialer Diamanten Lucapa Diamond (WKN A0M6U8 / ASX LOM) auch auf dem Abbaugebiet Block 6 alluviale Schotter. Starke Regenfälle hatten das Unternehmen gezwungen, in dieses höher gelegene Gebiet auszuweichen. Was sich im Nachhinein als Glücksfall herausstelle, denn nun hat man dort einmal mehr sehr große und besonders wertvolle Diamanten gefunden.

Und darunter waren zwei große, spezielle Diamanten mit einem Gewicht von 120,4 Karat bzw. 86,2 Karat. Messungen mit einem Yehuda-Diamantenfarbmessgerät bestätigten, dass es sich sowohl bei dem 120,4-karätigen als auch bei dem 86,2-karätige Diamanten um besonders wertvolle Typ IIa Schmucksteine handelt! (Der 120,4-karätige Diamant ist ein D colour Schmuckstein und der 86,2-karätige Diamant ist ein E colour Schmuckstein.)

Damit hat Lucapa auf Block 6 bereits zwei Diamanten mit mehr als 100 Karat entdeckt, obwohl man erst im Januar mit der Aufbereitung der ersten aus diesem Gebiet auf Halde geschütteten Schotter begonnen hatte. Zuvor hatte man bereits einen 133,4-karätigen Verbunddiamanten gefunden, den größten bislang auf Lulo entdeckten Einzeldiamanten. Lucapa ist der Ansicht, dass diese Funde bereits jetzt zeigen, dass Block 6 über das Potenzial verfügt, zu einer ähnlich ergiebigen Fundstelle wertvoller, spezieller Diamanten zu werden, wie es Abbaugebiet Block 8 bereits ist.

Und Block 6 liegt auch nur rund 2 Kilometer stromabwärts von Block 8, wo bislang bereits 60 spezielle Diamanten (>10,8 Karat) mit bis zu 90,3 Karat entdeckt wurden. Dass man fortlaufend solche großen, speziellen Diamanten auf Block 8 und 6 entdeckt, ist unserer Ansicht nach ein gutes Zeichen für Lucapas Suche nach der kimberlitischen Ursprungsquelle dieser Steine. Und das Unternehmen hatte gerade erst gemeldet, dass eine Gravitationsmessung auf dem vorrangigen Kimberlit L259 eine rund 110 Hektar große kimberlitische Struktur identifizierte, die sich über Block 8 hinweg erstreckt und sogar nach Südwesten offen bleibt…

Allein die zahlreichen Funde der speziellen Diamanten und Schmucksteine im alluvialen Abbau sind schon äußerst positiv für Lucapa, denn diese erzielen trotz aller Probleme des Diamantsektors weiterhin hohe Preise, was sich auch in den extrem hohen Durchschnittspreisen widerspiegelt, die Lucapa jüngst aus dem Verkauf seiner Diamanten meldete. Hinzu kommt, dass sich die Anzeichen verdichten, dass Lucapa bei der Suche nach der Ursprungsquelle all dieser Steine auf dem richtigen Weg sein könnte.

Sollte das der Fall sein – was allerdings keinesfalls garantiert ist – und Lucapa einen Kimberlitschlot von ausreichender Größe und Gehalt darstellen können, um eine Diamantmine zu tragen, wäre das ein Vorstoß in eine ganz neue Dimension.

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