Abbaulizenz nur noch Formalität: First Graphite – Umweltgenehmigung macht Weg zur Graphitproduktion in Sri Lanka frei

1 Kilogramm hochreines Graphit; Foto: First Graphite

1 Kilogramm hochreines Graphit; Foto: First Graphite

Eine der letzten, verbleibenden Hürden auf dem Weg zur Produktion ist gefallen: Denn die australische First Graphite (WKN A2ABY7 / ASX FGR) hat von der Umweltbehörde Sri Lankas die Genehmigung zum Betrieb ihrer Graphitprojekte erhalten. Jetzt steht nur noch die Vergabe der Bergbaulizenz aus, von der First Graphite glaubt, sie schon in Kürze zu erhalten.

Wie Herr McGuckin, Managing Director von First Graphite, erklärte, wäre das die erste neue industrielle Bergbaulizenz der Klasse “A“ für den Untertagebau, die für 25 Jahre erteilt wurde und die erste Bergbaulizenz in Sri Lanka, die eine vollständige Umweltprüfung beinhaltet – und damit ein extrem wichtiger Meilenstein für First Graphite.

In der Zwischenzeit treibt First Graphite die vorbereitenden Arbeiten für den Produktionsbeginn voran. Auf dem Pandeniya-Gebiet hat man nun die Förderschachtauskleidung abgeschlossen, sodass man noch diesen Monat mit dem Untertageabbau beginnen könnte. Dabei wird man sich zunächst auf das Auffahren der Stollen konzentrieren, während Abbau und Förderung des extrem hochgradigen Graphits gegen Ende des Juniquartals erwartet werden.

Auf Aluetiya macht First Graphite beim Abteufen des Förderschachts Shaft H Fortschritte und hat schon am 1. März mit der Errichtung des Förderturms begonnen. Die Stützmauern der zweiten Betonplatte für die Konstruktionsarbeiten an Schacht J wurden fertiggestellt und die Betonplatte jetzt installiert. Auch Baubüro und Wartungsbereich sind fertig gestellt.

Aktuell testet First Graphite auf Aluketiya mit Bohrungen die Ausdehnung der Vererzung in Streichrichtung östlich von Schacht H. Im Anschluss will man prüfen, ob sich die Vererzung in der Nähe von Schacht J in die Tiefe und in Streichrichtung fortsetzt.

Die aktuellen Entwicklungsarbeiten von Pandeniya und Aluketiya sind aber nur der Anfang der Strategie des Unternehmens zur Produktion ultrareinen Graphits auf Sri Lanka. Dabei will man nach und nach immer mehr Schächte in Betrieb nehmen, bis zunächst bei zehn oder elf Schächten der Break-Even erreicht sein sollte.

First Graphite plant allerdings, in den kommenden zwei Jahren bis zu 20 Schächte abzuteufen, aus denen das extrem hochgradige Ganggraphit mit Gesamtgraphitkohlegehalten von mehr als 90% (!) gefördert werden kann. Das Unternehmen selbst hat keine Prognosen veröffentlicht, aber die Analysten von Far East Capital schätzen, dass First Graphite damit einen Ausstoß von 5.000 Tonnen Graphit pro Jahr erzielen könnte. Damit, glaubt Far East Capital, dürfte das Unternehmen eine EBIT-Marge von 7,5 Mio. AUD erreichen bzw. ein EBIT von 3,8 Cent pro Aktie (nicht verwässert)!

Dazu will arbeitet man schon jetzt daran – Kartierungs- und Bohrarbeiten auf den Landflächen von First Graphite – weitere Gebiete für den Abbau zu entwickeln.

Parallel verfolgt First Graphite die Strategie, das qualitativ extrem hochwertige Material von seinen Projekten zur kostengünstigen Herstellung von hochwertigem Graphen zu verwenden – das erheblich höhere Verkaufspreise erzielt. Tests der University of Adelaide haben gezeigt, dass mit nur einem Prozessschritt hochwertiges Graphen produziert werden kann, wobei in den Tests eine Graphenausbeute von mehr als 43,6% (aus Gesamtgraphit) erzielt wurde. Das sind Resultate, nach denen sich die Konkurrenz die Finger lecken würde.

Natürlich arbeitet man an der weiteren Optimierung dieses Prozesses und hat dafür weitere 50 kg hochgradigen Graphits aus Sri Lanka an die University of Adelaide geliefert. Damit sollen die Parameter, die für die Konstruktion einer Produktionsanlage im Pilotmaßstab in Adelaide notwendig sind, festgelegt werden. Darüber hinaus wurden noch einmal sechs Tonnen hochgradigen sri-lankischen Graphits wurden für Graphentests und Produktion nach Adelaide transportiert.

Und das von der Universität mit First Graphites Material hergestellte Graphen wird bereits von einer ganzen Anzahl kommerzieller Unternehmen getestet und bewertet. Das könnte, so First Graphite, zu möglichen zukünftigen Abnahmeabkommen führen, wenn man die kommerziellen Anforderungen erfüllen kann.

Mit der Erteilung der Umweltgenehmigung hat First Graphite einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur baldigen Produktionsaufnahme getan. Der Markt hat entsprechend reagiert. In Australien schoss die Aktie bei außergewöhnlich hohem Volumen um knapp 10% auf 5,6 australische Cents nach oben. Das dürfte unserer Ansicht nach aber nur ein Vorgeschmack auf die Kursentwicklung sein, die bei Erteilung der Abbaulizenz und vor allem Aufnahme der Produktion zu erwarten ist.

First Graphite ist weiterhin ein riskantes Investment, doch sehen wir bei der Aktie auch ein entsprechend hohes Aufwärtspotenzial.

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