Australischer Markt eröffnet neue Chancen: Lucapa Diamond – Hinweise auf neue Diamantmine verdichten sich

Eines Auswahl aus dem letzten Verkaufspaket; Foto: Lucapa Diamond

Eines Auswahl aus dem letzten Verkaufspaket; Foto: Lucapa Diamond

Es sieht weiter so aus, als könnte der australischen Lucapa Diamond (WKN A0M6U8 / ASX LOM) das extrem seltene Kunststück gelingen, eine neue Diamantmine – auf ihrem Lulo-Projekt in Angola – nachzuweisen. Der Abgleich von Daten, die sowohl aus gravimetrischen als auch elektromagnetischen Untersuchungen am möglichen Kimberlitschlot L259 gewonnen wurden, zeichnet jedenfalls ein nach Ansicht des Unternehmens sehr positives Bild.

Zusammengefasst besteht eine exzellente Übereinstimmung zwischen dem Umriss von L259, der durch die gravimetrische Untersuchung gezeichnet wurde und demjenigen, der mit der elektromagnetischen Untersuchung aufgezeigt wurde. Insgesamt erstreckt sich der so modellierte Gesteinskörper über 70 bis 108 Hektar – direkt unter dem Abbaugebiet, in dem Lucapa bislang die meisten, besonders großen Diamanten gefunden hat.

Es zeigte sich zudem, dass innerhalb dieses Gesteinskörpers die elektromagnetische Leitfähigkeit deutlich schwankt und die Zonen, in denen sie am höchsten ist, mit jenen Gruben im Zentrum des Gesteinskörpers übereinstimmt, in denen Kimberlit angetroffen wurde. Wie Lucapa erklärt, stimmen die bislang gewonnenen geophysikalischen Daten mit dem „Fußabdruck“ eines nahe der Oberfläche gelegenen, verwitterten Kimberlitschlots oder dessen Kraters überein. Oder vereinfacht gesagt: Es deutet weiterhin alles daraufhin, dass Lucapa auf der richtigen Fährte ist.

Das Unternehmen hat nun die Ziele definiert, die man für den nächsten Schritt – ein Bohrprogramm – benötigte. Dieses ist bereits in die Wege geleitet, da Lucapa bereits vor einiger Zeit ein Bohrgerät geordert hat, mit dem man nun die nötigen Bohrungen auf L259 – und in der Folge weiteren aussichtsreichen Kimberliten in der Umgebung – durchführen kann.

Das bedeutet, Lucapa arbeitet schön systematisch die Schritte ab, die nötig sind, um ohne Zweifel nachzuweisen, dass bzw. ob man mit L259 einen Kimberlit gefunden hat, der für die Errichtung einer neuen Diamantmine geeignet ist. Und bislang hat es dabei keinen Fehltritt gegeben, den wir erkennen könnten.

Deshalb eröffnet die Tatsache, dass die Aktie heute am australischen Markt bis auf 0,42 AUD zurückfiel, Risiko bereiten Anlegern in Deutschland unserer Ansicht nach eine exzellente Möglichkeit, noch auf den fahrenden Zug aufzuspringen. An der australischen Börse tummeln sich unserer Meinung nach zahlreiche Trading orientierte Anleger, die es als Enttäuschung ansehen, dass das Unternehmen sich nicht weiter aus dem Fenster lehnt, in seinen Aussagen nicht zukunftsorientierter ist, und die deshalb ihre Stücke schnell wieder abgeben.

Da sich aber fundamental nichts geändert hat, sondern sich im Gegenteil die Hinweise darauf, dass Lucapa auf dem Lulo-Projekt ein erhebliches Diamantvorkommen nachweisen könnte, unserer Ansicht nach noch verdichtet haben, sehen wir den aktuellen Rücksetzer als exzellente Einstiegschance bzw. Möglichkeit zum Aufstocken. Natürlich bleibt Lucapas Kimberlitexploration eine „heiße Wette“ mit hohem Risiko, das Blue Sky-Potenzial ist unserer Ansicht nach aber ebenfalls gewaltig.

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