Kostensenkungen angekündigt: Tiger Resources hebt Produktionsprognose für 2016 leicht an

Kupferkathodenproduktion; Foto: Tiger Resources

Kupferkathodenproduktion; Foto: Tiger Resources

Der australische Kupferproduzent Tiger Resources  (WKN A0CAJF / ASX TGS) rechnet für das laufende Jahr mit einem Kupferkathodenausstoß zwischen 26.000 und 28.000 Tonnen pro Jahr. 2015 hatte die Produktionsprognose auf 25.000 Tonnen gelautet, das Unternehmen diese Marke aber leicht übertroffen.

Ab 2017 dann sollte noch einmal mit einer deutlich höheren Kupferproduktion zu rechnen sein, da Tiger mittlerweile beschlossen hat, seine Anlage auf der Kipoi-Mine in der Demokratischen Republik Kongo „aufzubohren“ bzw. durch die Beseitigung einiger Engstellen deren Kapazität auf 32.500 Tonnen zu erweitern. Die Planungen laufen bereits und auch Equipment mit einer langen Vorlaufzeit wurde bereits bestellt.

Die durchschnittlichen Kosten für das laufende Jahr schätzt das Unternehmen auf 1,56 bis 1,65 USD, wobei es sich dabei um die so genannten all-in sustaining costs (AISC) handelt, in denen die gesamten Unterhaltskosten der Mine enthalten sind. Dass diese Kosten jetzt wieder etwas steigen, liegt daran, dass Tiger im zweiten Quartal wieder den Abbau in der Kipoi Central Pit aufnehmen wird.

Andererseits wurde Kipoi erst im Laufe des Jahres 2015 an das Stromnetz angeschlossen und erreichte erst im Dezemberquarta eine Quote von 63% der Stromversorgung aus dem Netz statt über – teurere – Dieselgeneratoren. Tiger rechnet in seiner Prognose für 2016 insgesamt mit einer Lieferung von 60% des Strombedarfs aus dem öffentlichen Netz. Sollte die Quote noch steigen, hätte das einen weiteren Rückgang der Kosten zur Folge.

Tiger hat zudem durch Umstrukturierungen und eine Straffung der Zuständigkeiten die Anzahl der internationalen Mitarbeiter auf dem Minengelände 38 % reduziert, während am Hauptsitz in Perth der Personalbestand um 33 % gesenkt wurde. Darüber hinaus hat man die Honorare der nicht geschäftsführenden Direktoren um 10 % gekürzt. Weitere Kosteneinsparungen sollen noch im ersten Halbjahr 2016 erfolgen.

Unserer Ansicht nach positioniert sich Tiger mit diesen Maßnahmen für einen möglichen Turnaround. So will man offensichtlich einerseits vorbereitet sein, um von einer möglichen Erholung des Kupferpreises profitieren zu können. Andererseits muss man die Kosten ohnehin so niedrig wie möglich halten, um auch in weiter schwierigen Zeiten gewappnet zu sein.

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