Im Plan: Gold Fields mit solidem ersten Quartal

Die Songvang-Tagebaugrube auf der Agnew Goldmine von Gold Fields in Australien; Foto: Gold Fields

Die Songvang-Tagebaugrube auf der Agnew Goldmine von Gold Fields in Australien; Foto: Gold Fields

Die südafrikanische Gold Fields (WKN 856777) liegt im Plan. Nach einem soliden ersten Quartal, in dem der Goldausstoß gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 515.000 Unzen stieg, rechnet man damit, die Produktionsprognose für 2016 – 2,05 bis 2,10 Mio. Unzen Goldäquivalent – erfüllen zu können.

Trotz eines Rückgangs der Produktion im Vergleich zum vorangegangenen Quartal von 9% hätten alle acht Minen den geplanten Ausstoß für die ersten drei Monate dieses Jahres übertroffen, erklärte CEO Nick Holland. Zudem, so Holland weiter, sei das erste Quartal wegen der Weihnachtsfeiertage ohnehin traditionell schwächer.

Die Produktion von Gold Fields Flaggschiffmine South Deep stieg dennoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 75%, während der Ausstoß gegenüber dem Vorquartal nur um 7% auf 64.000 Unzen fiel. Die so genannten „all-in-costs“ (AIC) gab Gold Fields mit 616.706 Rand pro Kilogramm an, was einen Rückgang von 20% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, aber einen Anstieg von 18% im Vergleich zum letzten Quartal 2015 bedeutete. Der durchschnittliche Wechselkurs von Rand zu US-Dollar lag laut dem Konzern zudem um 35% unter dem des Vorjahreszeitraums und um 12% unter dem des vorangegangenen Quartals.

Die Produktion des Konzerns in Ghana stieg im Jahresvergleich um 4% auf 181.000 Unzen Gold, was aber im Vergleich zum Vorquartal einen Rückgang von 3% bedeutete. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die AISC um 21% auf 1.028 USD pro Unze, ein Anstieg von 11% im Quartalsvergleich. Hinzu kam eine Goldäquivalentproduktion von 63.000 Unzen in Peru (-6% / -5%) bei AISC von 709 USD je Unze (+6% / -34%).

Mit 225.000 Unzen ging die Produktion auf Gold Fields‘ australischen Minen um 7% gegenüber dem Vorjahr und um 14% im Vergleich zum Vorquartal zurück, während die AISC mit 904 AUD je Unze um 1% bzw. 9% stiegen. Der durchschnittliche Wechselkurs von australischem zu US-Dollar lag mit 0,72 um 9% unter dem Wert des Vorjahresquartals und veränderte sich gegenüber dem letzten Quartal 2015 nicht.

Insgesamt liegen die AISC mit 986 und die AIC (all-in costs) mit 961 USD pro Unze unter der Prognose des Unternehmens. Auf Jahressicht geht Gold Fields davon aus, dass die Kosten ungefähr auf dem Niveau von 2015 liegen werden. Das bedeutet eine Spanne von 1.000 bis 1.010 USD pro Unze für die AISC sowie von 1.035 bis 1.045 USD je Unze bei den AIC. Der durchschnittlich erzielte Goldpreis lag mit 1.192 USD pro Unze im ersten Quartal ungefähr auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums aber um 9% oder 100 USD pro Unze über dem des vorangegangenen Quartals, so Holland.

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