Deutsche Rohstoff: Hammer Metals – Neuer Deal ermöglicht langfristig Einstieg in den Batteriemarkt

Erztransporta auf einer Mine in Australien; Foto: BHP Billiton

Erztransporta auf einer Mine in Australien; Foto: BHP Billiton

Wenn sich an der Börse die Diskussionen um den Rohstoffmarkt drehen, ist die Rede eher selten von Kobalt. Dabei gehört das Schwermetall zu den strategisch wichtigen Rohstoffen, wenn es um diverse Zukunftsmärkte geht. Wie die Elektromobilität zum Beispiel: Kobaltoxide sind wichtige Bestandteile von Lithium-Ionen-Akkus, die in der Elektromobilität eine bedeutende Rolle spielen – ein stark wachsender Markt. „Alleine die wachsende E-Automobilproduktion Teslas könnte ein Nachfragewachstum von jährlich 10 Prozent bewirken“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Heidelberger Deutsche Rohstoff (WKN A0XYG7).

Dass sich die Heidelberger aktuell mit Kobalt beschäftigen, hat einen konkreten Grund: Die Beteiligung Hammer Metals (WKN A112GR / ASX HMX), an der Deutsche Rohstoff 15,51 Prozent der Anteile hält, hat Nahe Cloncurry in der australischen Region Mount Isa sämtliche Anteile an fünf Abbaulizenzen erworben. Verkäufer dieser Abbaulizenzen, die als Millennium-Liegenschaften bekannt sind, ist ein Joint Venture zwischen Chinalco Yunnan Copper Resources Ltd. und Elementos Ltd. Für den Kauf legt Hammer Metals neben 0,5 Millionen eigenen Aktien noch einen kleineren Betrag in Bar auf den Tisch. Die Australier sind in der Region bereits aktiv: Rund 50 Kilometer entfernt liegt Hammers Kalman-Projekt, bei dem der Fokus unter anderem auf Gold und Kupfer liegt.

Kobalt spielt bei Elektromobilität eine wichtige Rolle

Auch bei den nun übernommenen Flächen zeigen historische Bohrdaten, dass auf den Millennium-Arealen interessante Vorkommen von Gold und Kupfer zu finden sind. Das Vorkommen des Schwermetalls ist nicht unbedingt überraschend: Etwa 16 Kilometer entfernt baut der australische Rohstoffkonzern Cudeco (WKN A0KDRQ / ASX CDU) auf dem Rockland-Projekt Kupfer und Kobalt ab.

Die vorliegenden Daten sind zwar nicht JORC-konform, zeigen in einem der Bohrkerne über 19 Meter Strecke mit 0,7 Gramm Gold pro Tonne Gestein und einem Kupfergehalt von 1,27 Prozent allerdings schon die Chancen, die ein Bergbauprojekt hier haben könnte. Hinzu kommt zudem eine hoch interessante Kobaltmineralisierung von 0,38 Prozent. Auf 6 Metern dieses von Hammer Metals genannten Bohrkerns kommen die Mineralisierungen von Kupfer und Kobalt auf 3,45 Prozent bzw. 0,32 Prozent, während 2 Gramm Gold pro Tonne Gestein gefunden wurden.

Langfristig strategisch wichtige Akquisition

Die hochgradigen Mineralisierungen bieten natürlich eine exzellente Basis für Spekulationen über das tatsächliche Potenzial des Projekts – insbesondere vor dem Hintergrund des Megatrends Elektromobilität, der für eine massive Steigerung der Kobaltnachfrage sorgen dürfte. Experten rechnen sogar mit einem möglichen Engpass bei dem Rohstoff, was sich sehr positiv auf dessen Preis auswirken könnte. Strategisch und auf langfristige Sicht ist der Zukauf für Hammer Metals und damit auch deren Großaktionärin Deutsche Rohstoff sehr interessant. In den nächsten Jahren müssen die Australier zeigen, wie groß der Millennium-Bodenschatz wirklich ist und wie effektiv sich dieser abbauen lassen könnte.

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