Weichen für zukünftiges Wachstum gestellt: Deutsche Rohstoff – Dividendenanhebung demonstriert Zuversicht des Managements

Ölbohrung; Foto: Deutsche Rohstoff AG

Ölbohrung; Foto: Deutsche Rohstoff AG

Nachdem die Deutsche Rohstoff (WKN A0XYG7) das Projekt der Tochtergesellschaft Tekton Energy 2014 für 220 Mio. USD verkauft hat, lief das operative Geschäft erst im September 2015 wieder an. Dennoch können sich die Zahlen für das Gesamtgeschäftsjahr 2015 abermals sehen lassen. Unter anderem auf Grund satter Währungsgewinne.

So erzielte der Deutsche Rohstoff-Konzern im Geschäftsjahr 2015 mit einem Konzernjahresüberschuss nach Minderheiten von 1,15 Mio. Euro abermals einen positiven Abschluss. Der war vor allem auf die Währungsgewinne von 8,5 Mio. Euro zurückzuführen, die sich aus den hohen US-Dollarbeständen ergaben.

Im operativen Geschäft generierte die Deutsche Rohstoff aus dem Verkauf von Öl- und Gas, das wie gesagt erst wieder im September vergangenen Jahres anlief, einen Umsatz von 1,9 Mio. Euro (Vorjahr: 22,9 Mio. Euro) sowie ein EBITDA von 4,9 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 2,4 Mio. Euro.

Und das Management des Heidelberger Konzerns zeigt sich sehr zuversichtlich, dass das Geschäft mit Öl und Gas schon in absehbarer Zeit wieder an Schwung gewinnen wird – und demonstriert das mit einer Anhebung der Dividende von 50 Cent im Vorjahr auf nun 55 Cent!

Denn die Deutsche Rohstoff hat mit ihren Töchtern Elster Oil & Gas sowie Cub Creek Energy begonnen das US-Geschäft neu aufzubauen und damit die Weichen für ein zukünftiges Wachstum gestellt. Ein umfangreiches Bohrprogramm – die ersten Bohrungen begannen bereits im März, die nächsten folgen ab Juni – ist angestoßen und das Unternehmen rechnet damit, dass die Produktion all dieser neuen Quellen zwischen Juni und Oktober dieses Jahres anläuft. Und so, stellt Deutsche Rohstoff-CEO Thomas Gutschlag in Aussicht, sollen in den nächsten Jahren auch wieder „deutliche höhere Ergebnisse aus dem operativen Geschäft“ erzielt werden.

Bilanziell weist der Konzern weiterhin „solide“ Zahlen aus, zum Beispiel ein Eigenkapital von 61,8 Mio. Euro zum 31. Dezember 2015 (Vorjahr: 62,6 Mio. Euro), sodass die Eigenkapitalquote auf 48,3% steigt (Vorjahr: 46,3 %). Zudem sitzt die Deutsche Rohstoff weiterhin auf gut gefüllten Kassen, weist liquide Mittel in Höhe von 83,03 Mio. Euro aus (Vorjahr: EUR 103,33 Mio.). Gleichzeitig wurden die Verbindlichkeiten von 67,8 Mio. Euro im Vorjahr auf nun nur noch 62,2 Mio. Euro gesenkt.

Die Deutsche Rohstoff AG als Muttergesellschaft schrieb 2015 bei einem Umsatz von 0,36 Mio. Euro (Vorjahr: 0,59 Mio. Euro) einen Jahresüberschuss 3,36 Mio. Euro (Vorjahr: 12,22 Mio. Euro).

Das Unternehmen plant zudem seine Finanzierungskosten zu senken, indem man die Anleihe 13/18, die mit 8% verzinst ist und noch bis Juli 2018 läuft, vorzeitig kündigt. Das ist zum ersten Mal ab 11. Juli dieses Jahres möglich, und zwar zu einem Kurs von 103%. Gleichzeitig, damit der bestehenden Finanzierungsspielraum nicht eingeschränkt wird, soll eine neue Anleihe platziert werden, die den bestehenden Gläubigern zu „attraktiven“ Konditionen zum Umtausch angeboten werden soll. Die genauen Konditionen werden voraussichtlich bis Mitte Juni festgelegt.

Den Konzernabschluss der Deutsche Rohstoff-Gruppe inklusive Konzernlagebericht und den der Einzelabschluss der Deutsche Rohstoff AG findet sich unter sind jetzt -ebenso wie der Geschäftsbericht- in deutscher Sprache auf der Homepage der Gesellschaft abrufbar.

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