Sinkende Kosten, steigende Produktion: First Majestic Silver macht im ersten Quartal wieder Gewinn

Untertagebohrungen auf der Del Toro-Mine: Foto: First Majestic Silver

Untertagebohrungen auf der Del Toro-Mine: Foto: First Majestic Silver

Der kanadische Silberproduzent First Majestic Silver (WKN A0LHKJ / NYSE AG) hat im ersten Quartal 2016 einen – bereinigten – Gewinn geschrieben. Das wurde möglich, da First Majestic die Produktion deutlich steigern und gleichzeitig die Kosten senken konnte. Was den schwachen Silberpreis wettmachte.

Auf bereinigter Basis erzielte das Unternehmen so einen Gewinn von 4,6 Mio. Dollar oder 3 Cent pro Aktie nach einem Verlust von 0,3 Mio. Dollar im gleichen Quartal 2015.

Einmalige Posten einbezogen kam allerdings ein Nettoverlust von 7,4 Mio. Dollar oder 5 Cent je Aktie zusammen. Im Vorjahreszeitraum hatte man noch einen Nettoverlust von nur 1,1 Mio. Dollar oder 1 Cent pro Aktie verbucht. Der Verlust der ersten drei Monate dieses Jahres war dabei vor allem auf 7,8 Mio. Dollar an Einkommenssteuerzahlungen zurückzuführen.

First Majestic meldete, dass man von Januar bis Mai im Schnitt einen Silberpreis von 15,08 USD pro Unze erzielte, was um 12% unter dem Vorjahreswert lag. Der Umsatz des ersten Quartals erreichte 66,5 Mio. Dollar, was einen Anstieg von 22% im Vergleich zum ersten Quartal 2015 bedeutet. Das resultierte vor allem aus einem 36%igen Anstieg der verkaufen Silberäquivalentunzen, der wiederum hauptsächlich auf die Akquisition der Santa Elena-Mine im Oktober zurückzuführen war.

Die Silberäquivalentproduktion von 5,1 Mio. Unzen bedeutet ein Wachstum von 30% gegenüber den 3,9 Mio. Unzen des Vorjahreszeitraums. Damit hat First Majestic bislang 27% des mittleren Werts der Prognosespanne für das Gesamtjahr 2016 – 17,8 bis 19,8 Mio. Unzen Silberäquivalent – erreicht. Die Silberproduktion allein belief sich von Januar bis März auf 3,1 Mio. Unzen, was ein Plus von 11% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

First Majestic gab zudem die „all-in sustaining costs“ (AISC) des Quartals mit 8,97 USD pro Unze Silber an, das ist ein Rückgang von 35% gegenüber dem ersten Quartal 2015 und von 20% im Vergleich zum letzten Quartal des vergangenen Jahres. Das Unternehmen meldete zudem einen Cashflow aus dem laufenden Geschäft von 25 Mio. Dollar oder 16 Cent pro Aktie. Im ersten Quartal letzten Jahres waren es lediglich 17,3 Mio. Dollar bzw. 15 Cent je Aktie.

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