Analystenmeinung: Burey Gold – Steht ein Deal mit Randgold Resources bevor?

Bohrgerät der Burey Gold im Einsatz auf dem Giro-Projekt; Foto: Burey Gold

Bohrgerät der Burey Gold im Einsatz auf dem Giro-Projekt; Foto: Burey Gold

Die Analysten von Hartleys bekräftigen ihre spekulative Kaufempfehlung für die Aktien der australischen Burey Gold (WKN A0LC1M / ASX BYR) und halten auch an ihrem Kursziel von 5,3 australischen Cent fest. Sie beurteilen die Aussichten auf weitere Goldfunde auf dem Giro-Projekt des Unternehmens positiv.

Denn Burey habe kürzlich ein erstes Bohrprogramm auf der Goldanomalie Douze Match, die im nördlichen Teil von Giro liegt, aufgenommen, erläutern die Experten. Und Douze Match scheine die bislang größte Anomalie auf dem gesamten Projekt zu sein. Mit einer Ausdehnung von 4 mal 2,5 Kilometern sei sie ungefähr 2 bis 3 Mal größer als die Anomalie der Kebigada-Bruchzone, auf die sich Burey bislang konzentrierte. Nach Ansicht von Hartleys besteht das Potenzial darauf, dass die Bohrungen auf Douze Match ähnliche Vererzung zu Tage fördern, wie Burey sie bereits auf Kebigada im südlichen Teil des Projekts nachgewiesen habe.

Und nach ersten Schätzungen der Analysten verfügt schon Kebigada über das Potenzial eine Goldlagerstätte von mehreren Millionen Unzen bei wirtschaftlichen Gehalten und einem niedrigen Verhältnis von Abraum zu Erz zu beherbergen. Hartleys geht davon aus, dass Burey auf dem ganzen Giro-Projekt weitere Vererzung entdecken wird, wobei die Bodenanomalien in der Vergangenheit eine gute Übereinstimmung mit der zugrundeliegenden Vererzung aufgewiesen hätten.

Die Experten weisen zudem darauf hin, dass der Gold-Major Randgold Resources (WKN A0B5ZS), der in unmittelbarer Nähe zu Bureys Giro-Projekt die gigantische Kibali-Mine betreibt, vor Kurzem ein Joint Venture mit Moku Goldmines, einem Unternehmen, das von dem israelischen Milliardär Dan Gertler und dem kongolesischen Staatsbetrieb Somiko kontrolliert wird, einging. Rangold habe 51% an einer Liegenschaft erworben, die direkt zwischen Giro und Kibali liegt. Damit verfüge Randgold jetzt über große Landflächen im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo und es sei wahrscheinlich, dass der Konzern dieses Goldfeld weiter konsolidieren werde. Und das Giro-Projekt sei eine der letzten Liegenschaften, die für einen Deal mit Randgold in Frage kommen würden, so Hartleys.

So habe Randgold im Nordosten der DRK zuletzt andere Joint Ventures mit Kilo Goldmines (WKN A110Y8), Deveron Resources (TSXv: DVR) und Loncor Resources (WKN A0RDPD) abgeschlossen. Der Konzern verfolge die klare Strategie, so die Experten weiter, Weltklasselagerstätten mit dem Potenzial auf mindestens 3 Mio. Unzen und einem internen Zinsfuß von 20% bei einem Goldpreis von 1.000 USD pro Unze zu erwerben. Randgold sei der Ansicht, dass der Nordosten der DRK eine der wenigen Regionen Afrikas sei, wo dieses Potenzial noch nicht erkundet worden sei.

Hartleys weist zudem darauf hin, dass die Anomalien Mangote und Douze Match eine ganze Reihe historischer Abbaustätten aufweisen würden und dort aktuell Kleinstbergbau betrieben werde. Burey habe nun ein Bohrprogramm angestoßen, mit dem man Oxiderz in geringer Tiefe finden und die zugrundeliegenden Vererzungsstrukturen, auf denen die Anomalien beruhen, identifizieren wolle.

Wie Hartleys noch einmal betont, verfügt die Kebigada-Bruchzone ihrer Ansicht nach bereits jetzt über das Potenzial, eine Lagerstätte von mehreren Millionen Unzen Gold zu beherbergen. Den Analysten gefällt dabei, dass Burey die Chance habe, weitere, große Lagerstätten entlang des rund 30 Kilometer langen Korridors zu entdecken.

Die Experten rechnen mit einem starken Newsflow von den Bohrungen auf Douze Match und sehen das Potenzial, weitere Millionen Unzen umfassende Lagerstätten nachzuweisen. Sollte die Exploration weiterhin erfolgreich sein, glaubt Hartleys, könnte eine erste Ressourcenschätzung für das Giro-Projekt bereits im Kalenderjahr 2016 veröffentlicht werden. Eine erste Produktion als alleinstehende Mine wäre mindestens drei bis vier Jahre entfernt, führen die Analysten weiter aus, doch könnte dieser Meilenstein näher rücken, sollte das Giro-Erz auf der in nur ca. 30 Kilometer Entfernung gelegenen Verarbeitungsanlage der Kibali-Mine verarbeitet werden.

Angesichts all dessen bekräftigt Hartleys das Rating „spekulativ kaufen“ und auch das Kursziel von 5,3 australischen Cent für Burey Gold (WKN A0LC1M / ASX BYR). Die Aktie beschloss den australischen Handel heute bei 2,5 Cent.

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