Trotz jüngstem Rückgang: Citi hebt Goldpreisprognose für 2016 deutlich an

Goldbarren; Foto: Newcrest Mining

Goldbarren; Foto: Newcrest Mining

Die Analysten von Citi Research heben ihre Prognose für die meisten Rohstoffe, darunter auch Gold, an. Die Bank erwartet nun im zweiten Quartal einen durchschnittlichen Goldpreis von 1.280 USD pro Unze, der auf durchschnittliche 1.200 USD je Unze im dritten Quartal steigen soll, bevor es im letzten Quartal 2016 wieder auf 1.250 USD pro Unze nach unten gehen werde. Für das gesamte Jahr rechnen die Analysten nun mit einem durchschnittlichen Goldpreis von 1.255 USD je Unze.

Nach Ansicht der Experten nämlich haben die Rohstoffmärkte mittlerweile „die Kurve gekriegt“ und angeführt von Öl beschleunige sich nun die Preiserholung von den Tiefs des vergangenen Jahres und Anfang dieses Jahres aus. Zwar würden die Preissteigerungen, die seit Anfang des ersten Quartals zu beobachten seien, immer noch einer vergleichsweise hohen Volatilität unterliegen, doch scheine es nicht so, als würde sich der Trend in absehbarer Zeit umkehren.

Der Bericht widmet sich dabei einer breiten Spanne von Rohstoffen, darunter auch Öl. Citi geht davon aus, dass Brent im dritten Quartal die Marke von 50 USD pro Barrel überwinden und Ende 2017 wieder rund 65 USD pro Unze kosten wird.

In Bezug auf Gold rechnen die Analysten angesichts der widersprüchlichen Nachrichten von der Fed nun bis ins dritte Quartal dieses Jahres mit einer positiven Entwicklung. Die Experten gestehen ein, dass die vor Kurzem veröffentlichten Protokolle der letzten Sitzung des US-Offenmarktausschusses zwar anzudeuten schienen, dass eine Zinserhöhung im Juni oder Juli möglich sei, sollten neue Wirtschaftsdaten nicht auf einen Abschwung der Wirtschaft hindeuten oder es zu extremen Verwerfungen an den Märkten kommen.

Allerdings verkompliziere das Risiko eines Brexits (Austritt Großbritanniens aus der EU) die Lage für die US-Notenbanker, so Citi weiter. Man erwarte deshalb nicht, dass die Fed vor der Abstimmung dazu im Juni irgendwelche Schritte unternehmen werde. Die Bank geht weiterhin ohnehin nur noch von einer Zinsanhebung dieses Jahr aus und das zum Ende des Jahres. Damit seit Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Korrektur des Goldpreises in den kommenden zwei Quartalen begrenzt, so die Experten.

Unter anderem deshalb hat Citi die Prognose für den durchschnittlichen Goldpreis 2016 von 1.200 auf nun 1.255 USD pro Unze angehoben. Der Goldpreis sei zwar im Verlauf des Monats Mai um 3% gefallen, so die Analysten, doch könnte das eine gute Gelegenheit darstellen, bei Rücksetzern zu kaufen.

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