Trotz größtem Monatsverlust seit November: ABN Amro sieht Aufwärtstrend bei Gold weiter als intakt an

Golbarrenguss; Foto: Detour Gold

Golbarrenguss; Foto: Detour Gold

Nachdem der Goldpreis zu Monatsbeginn ein 15-Monatshoch verzeichnete, beendet er den Mai schließlich mit dem größten Verlust auf Monatsbasis seit November. Die Analysten von ABN Amro allerdings glauben weiterhin daran, dass Gold in seinem Aufwärtstrend weiter steigen wird.

In einem am gestrigen Dienstag veröffentlichten Bericht der Bank hieß es, der Goldpreis sei durch die Flucht spekulativ ausgerichteter Anleger unter Druck geraten, die auf die steigende Erwartung der Märkte reagierten, dass die US-Notenbank die Zinsen noch in diesem Sommer anheben könnte.

Doch trotz des starken Verkaufsdrucks, der seit Mitte Mai zu beobachten war, hat sich für ABN Amro am langfristigen Aufwärtstrend des gelben Metalls nichts geändert. Die niederländische Bank bestätigte noch einmal ihre Prognose, dass Gold zum Ende des Jahres bei 1.370 USD pro Unze stehen wird. Dieses Ziel hatten die Experten noch im Februar ausgegeben.

Solange der Goldpreis über seinem gleitenden 200-Tagedurchschnitt notiere, bleibe der Aufwärtstrend intakt, erklärten die Analysten. Für den Goldpreis liege der 200-Tagedurchschnitt bei 1.163 USD pro Unze und für Silber bei 15,19 USD pro Unze.

Bei ABN Amro ist man zudem positiv für den Goldpreis gestimmt, da man nicht überzeugt ist, dass die US-Notenbank in der Lage sein wird, die Zinsen im Juni oder Juli tatsächlich zu erhöhen. Die Experten erklärten zudem, dass die Märkte derzeit eine 30%ige Chance für eine Zinsanhebung im Juni und von 54% für eine Zinserhöhung im Juli einpreisen würden. Sie wiesen aber explizit darauf hin, dass die Fed in ihren Entscheidungen weiterhin von den Wirtschaftsdaten abhängig sei.

Sollten die US-Wirtschaftsdaten bis dahin die Erwartungen nicht erfüllen, so die ABN Amro, sollte deshalb auch die Erwartung einer Zinserhöhung sinken. Während die Spekulanten das Papiergold nach unten getrieben hätten, da Hedge-Fonds ihre Positionen um mehr als 7 Mrd. Dollar gekürzt hätten, würden, so die Bank weiter, mit Gold hinterlegte, börsennotierte Fonds (ETF) weiterhin ein Zeichen der Stärke senden.

Seit Monatsbeginn seien zum Beispiel die Goldbestände des SPDR Gold Shares, des größten Gold-ETFs der Welt, um 43,72 Tonnen gestiegen. Das ist der höchste Anstieg seit Januar. Und laut ABN Amro ist das auch ein Zeichen, dass die langfristiger ausgerichteten Anleger bereit seien, Edelmetallpositionen zu kaufen und zu halten.

Risikohinweis: Die GOLDINVEST Media GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Analysen und Nachrichten auf http://www.goldinvest.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzten sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich aus. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Laut §34b WpHG möchten wir darauf hinweisen, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Wir können außerdem nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Ferner kann zwischen den hier erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Media GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen oder bestanden haben, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Leitartikel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s