Nächste Ölbohrungen stehen unmittelbar bevor: Deutsche Rohstoff erhöht die Schlagzahl in den USA

Bohrturm auf den Flächen der Elster Oil & Gas; Foto: Elster Oil & Gas

Bohrturm auf den Flächen der Elster Oil & Gas; Foto: Elster Oil & Gas

Sinkende Kosten bei einem wieder gestiegenen Ölpreis: Es verwundert nicht, dass sich die Tochtergesellschaft der Deutsche Rohstoff AG (WKN A0XYG7), Cub Creek Energy (CCE), wie schon vor einiger Zeit in dem Raum gestellt, entschlossen hat, abermals aktiv zu werden – und wie!

Denn insgesamt sollten ca. 45 Mio. USD in 19 neue Horizontalbohrungen investiert werden, was zwar auf den ersten Blick nach viel klingt, doch bedeutet es, dass durchschnittliche Kosten von lediglich rund 2,37 Mio. USD pro Bohrung anfallen, was einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den Kosten noch in der jüngeren Vergangenheit bedeutet.

Dennoch, dass sich das Management von CCE und die Deutsche Rohstoff entschieden haben diese Bohrungen im immer noch volatilen Rohstoffmarkt anzugehen, deutet darauf hin, dass man sich große Erfolgschancen ausrechnet. Genau wie die Tatsache, dass sich das CCE-Management mit 650.000 an der Kapitalerhöhung in seinem Unternehmen beteiligt, mit der die Bohrungen finanziert werden sollen – zuzüglich eines Darlehens der Deutschen Rohstoff. Die Beteiligung der DRAG an Cub Creek steigt nach der Kapitalerhöhung übrigens von 73 auf 79%.

Auf jeden Fall erfolgen diese Bohrungen im Kerngebiet des Wattenberg-Feldes in Colorado in einem Gebiet, wo CCE bereits über Erfahrung mit Bohrungen und detailliertes Wissen der geologischen Gegebenheiten verfügt. Man plant mit 19 Bohrungen von den Bohrplätzen Vail (9 Bohrungen) und Markham (10 Bohrungen). Die Bohrungen werden quasi parallel durchgeführt, sodass zwei Bohrgeräte zum Einsatz kommen. Während es auf Vail schon in einer Woche losgehen soll, ist der Bohrbeginn auf Markham für den 27. Juni geplant. Bis Mitte August will CCE alle Bohrungen abgeschlossen haben, sodass die Produktion bereits im September oder Oktober beginnen könnte.

CCE hält übrigens an den Bohrungen, die von Vail aus erfolgen, einen Anteil von fast 100%, während es bei Markham mindestens 75% sind. Interessanterweise liegen beide Bohrplätze in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Tekton-Projekts, das die Deutsche Rohstoff so Gewinn bringend verkaufen konnte, und des Magpie-Gebiets, auf dem mit Elster Oil & Gas eine weitere DRAG-Tochter (93%) tätig ist. Und Elster ist an sechs neuen Horizontalbohrungen beteiligt, die schon in den nächsten Tagen fertig gestellt werden sollen. Man rechnet bei der DRAG damit, dass dort die Produktion noch im dritten Quartal anlaufen kann.

Mit Cub Creek und Elster hat die Deutsche Rohstoff also gleich zwei heiße Eisen im Feuer, um von einem möglichen, weiteren Anstieg der Ölpreise zu profitieren. Doch auch bei einem Ölpreis von knapp 50 USD pro Barrel sollte man schon gutes Geld verdienen können.

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