Unabhängiger Ingenieursbericht eingereicht: Kibaran Resources – Finanzierung des Graphitprojekts Epanko durch KfW IPEX-Bank rückt wichtigen Schritt näher

Graphiterz vom Epanko-Projekt; Foto: Kibaran Resources

Graphiterz vom Epanko-Projekt; Foto: Kibaran Resources

Und wieder rückt die (Teil-) Finanzierung des Graphitprojekts Epanko der australischen Kibaran Resources Limited (WKN A1C8BX / ASX KNL) einen Schritt näher. Die KfW IPEX-Bank, will dem Unternehmen bis zu 40 Mio. Dollar als Kredit zur Verfügung stellen, mit denen auf dem Projekt in Tansania eine Graphitmine mit einer Produktionskapazität von zunächst 40.000 Tonnen pro Jahr errichtet werden soll.

Zu diesem Zweck hat die unabhängige Ingenieursgesellschaft SRK eine technische Due Diligence-Prüfung des Epanko-Graphitprojekts von Kibaran für die KfW IPEX-Bank durchgeführt, die nun abgeschlossen wurde. Kibaran ist übrigens das erste an der australischen Börse notierte Unternehmen überhaupt, das sich der Due Diligence-Prüfung durch eine Bank für ein Graphitprojekt unterzieht.

Der Bericht der Ingenieure enthielt zwar zunächst einige Verbesserungsempfehlungen, doch da Kibaran in Zusammenarbeit mit SRK einen detaillierten Plan erstellte, um diesen Empfehlungen nachzukommen, hat die Ingenieursfirma ihren abschließenden Bericht nun bei der KfW IPEX-Bank eingereicht. Dieser ist ein entscheidender Faktor im Rahmen der rigorosen Prüfung der KfW IPEX-Bank in Bezug auf den Genehmigungsprozess für die bis zu 40 Mio. USD, die als Kredit für die Entwicklung von Epanko zur Verfügung gestellt werden könnten.

Der Ingenieursbericht konzentrierte sich auf die bereits bestehende Machbarkeitsstudie zu Epanko und das darin enthaltene Finanzmodell. Er beinhaltete eine detaillierte Analyse der bankfähigen Machbarkeitsstudie, Geologie, Abbau, Metallurgie, Prozesstests, Arbeiten an Pilotanlagen, Investitions- und operative Kosten, Preisannahmen und das Finanzmodell eingeschlossen. Die Prüfung nahm zudem alle Projektrisiken unter die Lupe und die Experten begaben sich Ende Januar auch auf das Projekt.

Die Gesamtkosten für die Epanko Entwicklung werden allerdings auf 77,5 Mio. USD geschätzt, doch Kibaran hat bereits eine Interessensbekundung der Nedbank, der größten Investmentbank Afrikas, erhalten, noch einmal bis zu 30 Mio. USD der Kosten per Kredit zu finanzieren. Entsprechend wurde der Ingenieursbericht von SRK auch an die Nedbank weitergeleitet.

Jetzt, da sie den Bericht zusammen mit den Planungen zu dessen Anpassung vorliegen hat, der die Bankfähigkeit der bestehenden Machbarkeitsstudie zu Epanko bestätigt, prüft die KfW IPEX-Bank diesen Bericht als Teil der Vorbereitung der Beantragung einer „Bundesgarantie für Ungebundene Finanzkredite (UFK)“. Kibaran hatte im vergangenen Jahr bereits eine Zusage über die prinzipielle Förderwürdigkeit für eine solche Bundesgarantier erhalten.

Kein Wunder, dass Kibarans Chairman Bob Pett ob der Fortschritte, die auf dem Weg zur Finanzierung des Epanko-Projekts gemacht wurden erfreut ist. Er betont noch einmal das Format der Institutionen, mit denen man hier zusammenarbeitet und weist darauf hin, dass die KfW IPEX-Bank ein Top-Rating von S&P (AA+) und von Moody’s (A2) aufweist.

Wie wir schon öfter gesagt haben: Kibaran ist unter den Graphitgesellschaften an der ASX einzigartig! Nicht nur auf Grund der potenziellen Finanzierung des Epanko-Projekts durch KfW IPEX-Bank und Nedbank, sondern auch, da man als einziges Graphitunternehmen an der australischen Börse über ein verbindliches Abnahmeabkommen mit einem europäischen Graphithändler sowie mit dem deutschen Dax-Konzern ThyssenKrupp (WKN 750000) verfügt.

Auch die Strategie des Unternehmens, erst einmal mit einer Produktion von „nur“ 40.000 Tonnen pro Jahr starten zu wollen, die schon die traditionellen Märkte aufnehmen könnten, gefällt uns sehr. Zumal Kibaran die Produktion zeitnah hochfahren könnte, um die wachsende Graphitnachfrage des Boommarktes für Batterien zu bedienen – und in dieser Hinsicht bereits eine Absichtserklärung mit der japanischen Sojitz Corp. – einem der größten Graphithändler des Landes – geschlossen hat, die Panasonic und LG Chem – die ebenfalls an der Errichtung so genannter Giga-Batteriefabriken arbeiten – beliefern könnte.

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