Bohrungen laufen: Millennium Minerals – Australischer Goldproduzent vor interessanten Monaten

Golbarrenguss; Foto: Detour Gold

Golbarrenguss; Foto: Detour Gold

Die vergangenen 12 Monate haben den australischen Goldproduzenten Millennium Minerals (WKN A0NG50) deutlich vorangebracht – und auch den Aktienkurs des Unternehmens. Die Aktie ist in diesem Zeitraum von 0,022 auf 0,145 AUD gestiegen.

Damals belasteten die zahlreichen Probleme des Goldprojekts Nullagine, das auf halbem Weg von Newman nach Port Hedland liegt, stark. Die Fähigkeit der Mine, ausreichenden Cashflow zu generieren, damit das Unternehmen seine Schulden bedienen konnte, stand in Frage, sodass die Anleger sich fragten, ob das Unternehmen überleben würde.

Denn als auch der Kurs am Boden war, verfügte Millennium über 30 Mio. Dollar an Schulden und kaum liquide Mittel. Doch ein neues Management-Team um Branchenveteran Glenn Dovaston, der im Dezember 2014 zum CEO gemacht wurde, hat seitdem das Ruder herumgerissen und auch dafür gesorgt, dass die Zukunft des Unternehmens sich deutlich aufgehellt hat.

Denn mittlerweile ist Millennium schuldenfrei und hat 18 Mio. AUD auf der Bank, da die Margen auf Nullagine deutlich gestiegen sind und man im vergangenen Dezember zu 4 Cent pro Aktie 21 Mio. AUD aufnehmen konnte.

Doch nach Ansicht von Herrn Dovaston war das erst der Anfang. Im vergangenen Kalenderjahr produzierte sein Unternehmen auf Nullagine knapp 92.000 Unzen Gold zu „all-in sustaining costs“ (AISC) von 1.175 AUD pro Unze und generierte damit mehr als 28 Mio. Dollar an freiem Cashflow vor Finanzierungskosten.

Dieses Jahr will man rund 80.000 bis 85.000 Unzen Gold zu AISC von rund 1.200 AUD je Unze generieren, was bereits sehr interessant ist, wenn man bedenkt, dass der Goldpreis mittlerweile bei umgerechnet über 1.700 AUD pro Unze liegt!

Doch das Unternehmen könnte einen weiteren, deutlichen Bewertungsanstieg erfahren – wenn nämlich das Explorationsprogramm, das ein Budget von 10 Mio. AUD aufweist, erfolgreich ist.

Schon nach nur drei Monaten an Bohrungen im Rahmen des neuen Programms, konnte Millennium die Nullagine-Reserven um 27% auf 159.000 Unzen anheben, wobei die Gesamtressource bei mehr als 1 Mio. Unzen liegt. Damit steigt das geschätzte Minenleben um zwei wichtige Jahre. Ziel ist es aber, bis Ende kommenden Jahres über wesentlich beruhigendere vier bis fünf Jahre Minenleben zu verfügen.

Die sollen von Bohrungen kommen, die lediglich in eine Tiefe von rund 50 Metern vorstoßen sollen und ausschließlich auf Oxidvererzung abzielen. Erstaunlicherweise, wenn man bedenkt, dass in der Region Nullagine bereits 1886 das erste Gold gefunden wurde, wurde unterhalb der Oxidzone, entlang einer rund 40 Kilometer langen, aussichtsreichen Strecke, noch kaum gebohrt.

Geologisch gesehen, gibt es aber keinen Grund, dass man in größeren Tiefen nicht auch auf Goldvorkommen stoßen könnte. Was bedeutet, Millennium könnte vielleicht sogar ein Minenleben von fünf bis zehn Jahren nachweisen, sollten die Bohrungen die in der Tiefe erwartete Vererzung bestätigen. Nach Ansicht von Herrn Dovaston, wie er sich gegenüber The Australian äußerte, liegt dort womöglich das wahre Potenzial von Nullagine.

Diese Tiefenbohrungen werden wohl erst in drei bis vier Monaten erfolgen, könnten sich aber für Millennium als Paradigmenwechsel erweisen. Bis es soweit ist, sollte die fortlaufende Exploration nach mehr Oxiderz in Ausdehnungen und nahe der Mine dem Unternehmen einen interessanten Newsflow bescheren und Ende des dritten Quartals zu einer weiteren Aktualisierung der Reserven führen.

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