Nach Erholung in den USA: Gold wieder unter 1.300 USD pro Unze

Goldnugget; Foto: Brazil Resources

Goldnugget; Foto: Brazil Resources

Der Goldpreis erreichte am gestrigen Donnerstag ein zwischenzeitliches Hoch bei rund 1.315 USD pro Unze, nur um schlussendlich doch wieder deutlich unter die Marke von 1.300 USD zurückzufallen. Das lag vor allem an der Erholung der US-Indizes von ihren Tagestiefs sowie daran, dass der US-Dollar sich wieder etwas stärker und die Ölpreise leichter zeigten.

Gold hatte nach dem jüngsten Treffen des Offenmarktausschusses der Fed sowie angesichts weltweit schwankender Aktienmärkte deutliche Gewinne verbucht. Die globalen Aktienmärkte notierten Donnerstag größtenteils im roten Bereich, auch wenn die US-Märkte nur geringe Verluste verbuchten und sich damit von ihren Tagestiefs deutlich erholt zeigten.

Sowohl die Bank of England als auch die Bank of Japan hatten ebenfalls wie erwartet die Zinsraten auf ihren Treffen gestern unverändert gelassen. Das setzte die Aktienmärkte in Asien unter Druck, da die Anleger auf weitere Stimulusmaßnahmen der BOJ gehofft hatten.

Gold hatte zudem zu seinem Aufschwung verholfen, dass die Briten nächste Woche darüber abstimmen, ob sie in der Europäischen Union bleiben oder nicht. Jüngste Umfragen hatten gezeigt, dass die Befürworter eines so genannten Brexit deutlich in Front liegen, was zu großer Unsicherheit und Besorgnis an den Märkten führte. Und damit Gold als Sicheren Hafen natürlich attraktiver machte.

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