Kimberlitbohrungen aufgenommen: Lucapa Diamond – Die Jagd nach der nächsten Diamantmine geht in die heiße Phase

Auswahl an Diamanten von der Lulo-Konzession; Foto: Lucapa Diamond

Auswahl an Diamanten von der Lulo-Konzession; Foto: Lucapa Diamond

Die Jagd geht in die heiße Phase: Der australische Produzent alluvialer Diamanten Lucapa Diamond (WKN A0M6U8 / ASX LOM) hat die Bohrungen, mit denen die Quelle der zahlreichen, außergewöhnlich großen Diamanten, die auf dem Lulo-Projekt des Unternehmens gefunden wurden, bestimmt werden soll, nun aufgenommen. Die Spannung steigt…

Denn Lucapa hat mit L259 bereits ein Kimberlitziel in unmittelbarer Nähe der ergiebigsten Funde alluvialer Diamanten identifiziert und dort mit Gravitäts- und Elektromagnetikuntersuchungen einen 78 bis 108 Hektar großen Körper nachgewiesen, der den nahe der Oberfläche gelegenen Teil eines Kimberlitschlots darstellen dürfte.

In der ersten Bohrphase wird man deshalb auf L259 mit einem mobilen Bohrgerät zehn Bohrungen niederbringen, um sich dann den nahegelegenen Kimberliten L13, L15, E217 und L248 zu widmen, die ebenfalls in der Nähe der oben erwähnten Abbaugebiete Block 8 und 6 liegen. Dort fand Lucapa übrigens auch den mit 404,2 Karat größten jemals in Angola entdeckten Diamanten!

Mit den Bohrungen will Lucapa unter anderem Vorkommen von Kimberlitmaterial in Bereichen nachweisen, in denen sich Gravitäts- und Elektromagnetikuntersuchung überschneiden, aber möglicherweise auch über das Erkundungsgebiet hinaus. Gleichzeitig soll Kimberlitmaterial definiert werden, das sich für Großproben und die Verarbeitung auf der Lulo-Anlage eignet.

Darüber hinaus will man Kimberlitbohrkerne gewinnen, die sich für eine detaillierte petrographische Analyse und die Gewinnung von Indikatormineralen sowie möglicherweise für eine geochemische Analyse eignen. Und schließlich will Lucapa die interne Geologie des Kimberlits definieren.

Es geht in dieser Frühphase des Kimberlitbohrprogramms also nicht um die Entdeckung von Makrodiamanten in den Bohrkernen, sondern vor allem darum, geeignetes Material für Großproben zu gewinnen, die auf Lulo verarbeitet werden können.

Dennoch rückt natürlich die Entscheidung, ob Lucapa hier einen Treffer landen kann, einen großen Schritt näher. Sollte sich dies zu einem späteren Zeitpunkt bewahrheiten, ist eine gigantische Kurssteigerung wohl „unvermeidbar“, wenn man sich die Beispiele der Vergangenheit anschaut. Doch natürlich wäre das ein absoluter Volltreffer, denn nicht umsonst wurde schon lange keine neue Diamantmine mehr entdeckt.

Dass Lucapa also das ganze Jahr 2016 über mehrere Ziele auf der Lulo-Konzession erbohren wird, darunter auch vorrangige Ziele auf dem alluvialen Abbaugebiet E46, wo das Unternehmen ebenfalls große Diamanten im alluvialen Abbau förderte, dient auch dazu, die Chancen auf einen Treffer zu erhöhen, da Kimberlite immer in Anhäufungen, so genannten Clustern, auftreten und die Chance besteht, dass zumindest einer dieser Kimberlite Diamanten enthält.

Lucapa und seine Projektpartner überlegen nun, da die Bohrungen beginnen, deshalb bereits, ein zweites Bohrgerät zu erwerben, das zudem in größere Tiefen vordringen kann, um das Bohrprogramm zu beschleunigen.

Wir glauben, dass die Chancen auf den Fund eines diamantführenden Kimberlitschlots von ausreichendem Umfang und Gehalt für Lucapa extrem hoch sind – auch wenn das natürlich keine Erfolgsgarantie bedeutet. Angesichts des gewaltigen Potenzials, sollte das Unternehmen einen Treffer landen, glauben wir, dass derzeit eine gute Einstiegschance für risikobereite Anleger besteht. Zumal die Aktie die Euphorie nach dem Fund des 404-Karäters mittlerweile abgebaut hat und zuletzt seitwärts tendierte.

Darüber hinaus wird Lucapa durch die fortlaufende, alluviale Diamantproduktion unserer Ansicht nach gut gestützt, was eine gewisse Absicherung bedeutet. Gerade erst meldete das Unternehmen nämlich, dass man die Cashbestände der operativ tätigen Sociedade Mineira do Lulo (SML), die Lucapa betreibt und an der man 40% hält, durch den Verkauf weitere, alluvialer Diamanten auffrischen konnte.

Das Unternehmen verkaufte nämlich Diamanten mit einem Gesamtgewicht von 808 Karat und erzielte damit einen Bruttoverkaufserlös von 1,2 Mio. AUD bzw. rund 881.000 USD. Damit liegt der durchschnittliche Preis pro Karat bei 1.480 AUD oder 1.090 USD und somit abermals erheblich über den weltweiten Durchschnittspreisen.

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