Ressourcendefinition geplant: Burey Gold – Institutionelle Investoren geben 11,6 Mio. AUD für beschleunigte Exploration

Bohrgerät der Burey Gold im Einsatz auf dem Giro-Projekt; Foto: Burey Gold

Bohrgerät der Burey Gold im Einsatz auf dem Giro-Projekt; Foto: Burey Gold

Das ist eine Hausnummer: Der kleine, australische Goldexplorer Burey Gold (WKN A0LC1M / ASX BYR) hat es geschafft, 11,6 Mio. AUD von institutionellen Investoren einzusammeln (und das Angebot war offenbar stark überzeichnet)! Das spiegelt unserer Ansicht nach nicht nur das wieder positivere Umfeld am Goldmarkt, sondern auch das Potenzial des Giro-Projekts von Burey wider, von dem das Unternehmen erst vor Kurzem exorbitant hohe Goldgehalte gemeldet hatte.

Burey wird im Rahmen der Finanzierung rund 215 Mio. Aktien zu 5,4 Cent pro Aktie ausgeben, was einen Abschlag von lediglich 8,5% auf den durchschnittlichen, volumengewichteten Kurs der letzten fünf Tage vor Abschluss der Platzierung bedeutet. Angesichts der immer noch angespannten Lage für Explorationsunternehmen, die auf der Suche nach frischem Kapital sind, ist das unserer Ansicht nach ein guter Deal.

Das glauben scheinbar auch die australischen Anleger, die die Burey-Aktie heute mit einem Volumen von fast 22 Mio. gehandelten Aktien um rund 11% nach oben schickten, so dass das Papier bei 0,071 AUD schloss. Auch eher eine unübliche Reaktion nach einer so starken Verwässerung…

Auf jeden Fall verfügt Burey mit den nun verfügbaren frischen Mitteln über ein starkes Explorationsbudget, mit dem man die Erkundung des Goldprojekts Giro deutlich wird beschleunigen können. Das Unternehmen hat bereits ein zweites Bohrgerät geordert, mit dem man auf der Kebigada-Zone Bestimmungsbohrungen vornehmen will. Die sollen dazu dienen, eine erste, geschlussfolgerte Ressource für Giro zu erstellen.

Das bisher schon aktive Bohrgerät wird währenddessen ein signifikantes Programm von Rückspülbohrungen auf Douze Match durchführen, das um gezielte Diamantkernbohrungen ergänzt wird, mit denen Burey die strukturellen Kontrollen des Gebiets besser verstehen will.

Von Douze Match, einer Anomaliezone, die sich über 4,5 mal 2,5 Kilometer Fläche erstreckt, hatte Burey erst vor Kurzem sensationelle Bohrergebnisse gemeldet, darunter:

– 2 Meter mit 196 Gramm Gold pro Tonne (g/t Au) ab 12 Meter Tiefe
– 15 Meter mit 255,6 g/t Au ab 15 Meter Tiefe, darunter 3 Meter mit 1.260 g/t Au
ab 15 Meter und 14,3 g/t Au ab 21 Meter
– 33 Meter mit 6,1 g/t Au ab Oberfläche, inkl. 3 Meter mit 34,7 g/t Au
– 12 Meter mit 21,2 g/t Au ab 3 Meter und
– 7 Meter mit 5,2 g/t Au ab 30 Meter Tiefe.

Die Bohrungen auf Douze Match wurden seitdem fortgesetzt und bereits in den kommenden zwei Wochen ist nach Aussage des Unternehmens mit den nächsten Ergebnissen zu rechnen.

Unserer Ansicht nach kann Burey Gold mit dem nun aufgenommen Kapital noch einmal ganz anders an die Erkundung des Giro-Projekts herangehen. Bislang führte man vor allem so genannte „Scout“-Bohrungen durch, die nur bis in vergleichsweise geringe Tiefen vorzudrangen und konnte so einen ersten Blick auf das Potenzial von Giro eröffnen. Mit dem neue Geld sollte es nun möglich sein, die Aktivitäten erheblich auszuweiten – und eben zu beschleunigen –, um so ein umfassenderes Bild zu entwerfen. Eine erste Ressource von der Kebigada-Zone sollte das Giro-Potenzial andeuten und darüber hinaus eine gute Basis darstellen, von der aus man dem Blue Sky-Potenzial des Projekts nachspürt.

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