Kursexplosion: First Graphite – Erste Graphitproduktion rückt immer näher

Verwaltungs- und Bürogebäude auf dem Pandeniya-Projekt; Foto: First Graphite

Verwaltungs- und Bürogebäude auf dem Pandeniya-Projekt; Foto: First Graphite

Um fast 21% schossen die Aktien der australischen First Graphite (WKN A2ABY7 / ASX FGR) heute an der Heimatbörse nach oben und zwar bei extrem hohen Volumen von fast 4,5 Millionen gehandelten Aktien. Der Bericht des Unternehmens zu den Aktivitäten des zweiten Quartals hat es den Anlegern Down Under offensichtlich angetan!

Und das können wir nachvollziehen, denn das Unternehmen macht gleich an zwei Fronten gute Fortschritte. So hat First Graphite nach umfassenden Tests in Zusammenarbeit mit der Universität von Adelaide jetzt den Prototypen einer Graphenproduktionseinheit von kommerziell einsetzbarer Größe hergestellt! Und die Kommissionierung des Geräts soll schon Anfang August – also jetzt – erfolgen! Dann werden zunächst Tests durchgeführt, um die Skalierbarkeit des Vorgangs zu bestätigen, sodass der Prozess voraussichtlich noch einmal optimiert wird, bevor der kommerzielle Einsatz möglich ist.

Sobald dies der Fall ist, glaubt First Graphite, wird man mit dieser 250-Liter-Produktionseinheit über einen signifikanten kommerziellen Vorteil gegenüber anderen Methoden zur Massenproduktion von Graphen verfügen. Denn statt eine zentrale Verarbeitungsanlage zu errichten, von der das Graphen ausgeliefert würde, soll es die neue Technologie erlauben, die Produktionseinheiten direkt bei den Endkunden aufzustellen. Damit können diese Kunden das Graphen genau dann produzieren, wenn sie es benötigen und zwar zu genau den Spezifikationen, die sie brauchen! Jede dieser Einheiten soll bis zu 5 Tonnen Graphen pro Jahr produzieren können und zwar zu sehr geringen Investitionskosten!

Graphenproduktionseinheit (im Aufbau); Foto: First Graphite

Graphenproduktionseinheit (im Aufbau); Foto: First Graphite

Die Industrie hat bislang noch keinen Zugang zu großen Mengen an kostengünstigem Graphen gehabt, doch First Graphite ist überzeugt, dass sich das mit dieser Produktionseinheit ändern wird. Das Unternehmen ist dann zudem in der Lage, Graphen für Forschung und Entwicklung an Massenanwendungen zur Verfügung zu stellen, was wiederum die Entwicklung des Marktes beschleunigen sollte.

Da man aber bereits jetzt über die Fähigkeit verfügt, Graphen zu sehr geringen Kosten herzustellen, setzt First Graphite auch seine Forschungen – in Zusammenarbeit mit der Universität von Adelaide – fort, weitere kommerzielle Anwendungen für Graphen zu identifizieren, um sich so neue Märkte zu eröffnen.

Und da man jetzt laut dem Unternehmen in naher Zukunft über ausreichend Rohmaterial verfügen wird, um qualitativ hochwertiges Graphen herzustellen, hat man auch die Vorbereitung für die Vermarktung dieses Produkts bereits weit vorangetrieben.

Dieses Rohmaterial ist das ultrareine Ganggraphit – mehr als 90% Gesamtgraphitkohle – von den Projekten des Unternehmens in Sri Lanka. Und auch von dort meldet First Graphite Positives.

So schreiten die Entwicklungsarbeiten dem Unternehmen zufolge gut voran – sowohl am Pandeniya-Schacht, wo man damit rechnet, dass Ende August das erste Graphiterz aus diesem Schacht gewonnen wird als auch am Schacht H des Aluketiya-Projekts. Dieser soll Ende dieses Monats die geplante Tiefe erreichen, sodass dann die letzten Entwicklungsarbeiten begonnen werden können, um das erste Erz fördern zu können!

Es sieht also gut aus für First Graphite, zudem das Unternehmen auch über ausreichen liquide Mittel verfügt, um diese und weitere Arbeiten zu finanzieren. Zum Ende des letzten Quartals verfügte First Graphite nämlich nach einer erfolgreichen Finanzierung über rund 3,1 Mio. AUD an Cash.

 

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