59 besonders wertvolle Diamanten entdeckt: Lucapa Diamond – Ein Monat voller Produktionsrekorde!

Auswahl von Diamanten aus der Rekordproduktion im Juli; Foto: Lucapa Diamond

Auswahl von Diamanten aus der Rekordproduktion im Juli; Foto: Lucapa Diamond

Normalerweise gibt die australische Lucapa Diamond Company (WKN A0M6U8 / ASX LOM) nur zum Ende eines Quartals ein Update zu den Produktionszahlen auf ihrem Diamantprojekt Lulo in Angola. Doch der Juli 2016 fiel so außergewöhnlich gut aus – und lag erheblich über den Prognosen –, dass Lucapa den Markt bereits jetzt informierte.

Und das ist gut so, denn die Zahlen zur alluvialen Produktion des vergangenen Monats sind nichts weniger als spektakulär! Im Detail meldete das Unternehmen:

– Die Entdeckung von gleich 59 (!) so genannten speziellen Diamanten (>10,8 Karat), was nicht nur einen Rekord darstellt, sondern es sind auch mehr solche außergewöhnlichen Steine als Lucapa im gesamten ersten Halbjahr (53) aufgefunden hat!

– Die Gewinnung von Diamanten mit insgesamt 3.164 Karat in nur einem Monat! Was einen weiteren Rekord bedeutet. Und es beinhaltet eine durchschnittliche Gewinnung von 448 Karat pro Tag, was sogar den Tag in den Schatten stellt, an dem Lucapa den bislang größten Rohdiamanten Angolas mit seinen 404 Karat entdeckte!

Hinzu kam, dass das Unternehmen mit 21.114 Kubikmetern auch beim Anlagendurchsatz und mit einem Diamantgehalt von 15 Karat pro 100 Kubikmeter Quartalsrekorde aufstellte. Darüber hinaus betrug die durchschnittliche Größe der im Juli entdeckten Diamanten außergewöhnliche 2,0 Karat pro Stein, während es beispielsweise im ersten Halbjahr im Schnitt „nur“ 1,3 Karat waren!

Und laut Lucapas CEO Stephen Wetherall sind diese Rekorde kein Zufall, sondern das Ergebnis der fortlaufenden Investitionen des Unternehmens in die Erdbewegungsflotte und die Anlage – sowie der Konzentration auf das besonders ertragreiche Abbaugebiet der Block 8. Und Herr Wetherall geht davon aus, dass die monatlichen Verarbeitungszahlen im Septemberquartal angesichts des neuen Equipments noch weiter steigen…

Dazu gehört auch, dass die Verarbeitungsanlage so aufgerüstet wurde, dass nun auch nasserer, tonhaltiger Kies besser verarbeitet werden kann und die Einspeiserate der Anlage auf maximal 200 Tonnen pro Stunde erhöht werden konnte. Zudem rechnet der Lucapa-CEO damit, dass zum Ende des Quartals die neue XRT-Diamantausbringungstechnologie installiert sein wird. Diese hatte Lucapa sich gesichert als man im Februar den 404-Karäter auf Lulo entdeckte und dann sofort begann alles übergroße Material einzulagern. Denn mit der XRT-Technologie ist man dann in der Lage, Diamanten mit einer Größe von bis zu 1.100 Karat zu gewinnen.

Neues Front-End der Lulo-Anlage; Foto: Lucapa Diamond

Lucapa hat aber im Juli nicht nur außergewöhnlich viele Diamanten entdeckt, sondern Anfang des Monats auch einen weiteren Verkauf getätigt, sodass die Barreserven der operativ tätigen Sociedade Mineira do Lulo („SML“), die Lucapa betreibt und an der man 40% hält, weiter stiegen. Insgesamt veräußerte Lucapa ein Paket von Diamanten mit 1.985 Karat (Produktion bis zum 8. Juli) und erzielte dabei einen Bruttoerlös von 2,4 Mio. AUD bzw. 1,8 Mio. USD, was einen Durchschnittspreis von 1.211 AUD bzw. 905 USD pro Karat bedeutet.

Ende Juli verfügte SML zudem noch über nicht verkaufte Diamanten aus der Juli-Produktion mit einem Gewicht von 2.440 Karat, darunter 50 spezielle Diamanten von insgesamt 1.057 Karat. Diese sollen noch im August verkauft werden.

Die alluviale Produktion auf Lulo läuft für das Unternehmen also hervorragend und damit das auch in Zukunft so bleibt, führen Lucapa und deren Partner Bestimmungsprogramme auf den alluvialen Terrassen entlang des Flusses Cacuilo durch, um die bereits definierte alluviale Diamantressource (gemäß JORC-Standard) und damit die Betriebsdauer auf Lulo auszuweiten.

Dabei hob man im Juli auf den alluvialen Terrassen E41 Gruben und Gräben aus, die rund 3 Kilometer flussaufwärts des Bereichs E46 liegen, wo Lucapa im Testabbau 22 spezielle Diamanten von bis zu 88 Karat entdeckt hatte. Die Arbeiten führten zur Identifizierung von alluvialem Schotter auf einem Gebiet von rund 1,6 Kilometern, auf dem das Unternehmen weitere Arbeiten durchführen wird, bevor man Proben entnimmt, um den Diamantgehalt abzuschätzen. Die Ergebnisse wird Lucapa nach Abschluss des Beprobungsprogramms vorlegen.

Während also die alluviale Diamantproduktion mehr als rund läuft, geht es auch bei der Suche nach der primären Quelle all der außergewöhnlichen Diamanten voran, die Lucapa auf Lulo findet. Ende Juni hatte das Unternehmen ein Bohrprogramm angestoßen, das sich auf den Kimberlit L259 und andere vielversprechende Kimberlitziele um die alluvialen Abbaugebiete Block 6 und 8 herum konzentriert.

Kernbohrung auf Kimberlitziel L259; Foto: Lucapa Diamond

Nach einer anfänglichen Verzögerung auf Grund von Problemen mit dem mobilen Bohrgerät konnten die Kernbohrungen Mitte Juli fortgesetzt werden. Mit der ersten Bohrung stieß Lucapa dabei nahe der Oberfläche auf vulkanklastisches Kimberlitmaterial (re-sedimented volcaniclastic kimberlite („SRVK“)). Mit diesen Bohrungen zielt das Unternehmen vor allem auf Kimberlitpyroklastika („PK“) ab. Um das Bohrprogramm zu beschleunigen hat Lucapa ein zusätzliches Diamantkernbohrgerät ausfindig gemacht, das man in Kürze bestellen wird.

Man kann also ohne Übertreibung sagen: Es läuft also bei Lucapa Diamond. Nach dem steilen Anstieg im März dieses Jahres und der darauffolgenden Konsolidierung tendiert die Aktie zurzeit allerdings eher seitwärts. Seit September 2015 hat sich das Papier allerdings immer noch knapp verdoppelt. Unserer Ansicht nach stellt die aktuelle Phase daher eine gute Chance für risikobewusste Anleger dar, noch bei Lucapa einzusteigen oder ihre Position aufzustocken.

Und nicht nur die Kimberlitexploration eröffnet unserer Ansicht nach – im Erfolgsfall gewaltiges – Potenzial für weitere Kurssteigerungen. Denn Lucapa arbeitet bereits seit einiger Zeit an einer Erhöhung der Beteiligung an der alluvialen Produktion und verhandelt darüber mit beiden Partnern. Zusätzlich steht in näherer Zukunft die Entscheidung an, die alluviale Produktion von derzeit nominal 20.000 auf dann 40.000 Kubikmeter pro Monat zu verdoppeln. Beides dürfte der Aktie mindestens mittel- und langfristig erheblichen Auftrieb geben.

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