Produktionsausweitung immer wahrscheinlicher: Pilbara Minerals – Lithiumreserven steigen um 136%

Bohrgerät auf dem Pilgangoora-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Bohrgerät auf dem Pilgangoora-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Das ist ein Paukenschlag: Die australische Lithiumgesellschaft Pilbara Minerals (WKN A0YGCV / ASX PLS) hat die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven auf ihrem Pilgangoora-Projekt mehr als verdoppelt! Der Anstieg fiel sogar stärker aus als vom Unternehmen erwartet.

Denn mit dem jüngsten Bohrprogramm, das von Februar bis Juni 2016 lief, wurde nicht nur die Gesamtressource des Lithiumprojekts erheblich ausgeweitet, sondern auch ein signifikanter Teil der geschlussfolgerten und angezeigten Ressourcen in die Reservenkategorie überführt.

Die aktualisierte Reserve, liegt nun bei 69,8 Mio. Tonnen mit 1,26% Li2O, 132 ppm Ta2O5 und 1,04% Fe2O3 und damit mehr als doppelt so hoch (+136%) wie die Reserven, die der vorläufigen Machbarkeitsstudie von März dieses Jahres zugrunde lagen! Damit belaufen sich die Reserven von Pilgangoora nun auf 883.000 enthaltene Tonnen Lithiumoxid und 20,3 Mio. Pfund Tantaloxid.

Bei dem bislang geplanten Anlagendurchsatz von 2 Mio. Tonnen pro Jahr, was einer Produktionsrate von 330.000 Tonnen Spodumenkonzentrat entspricht, würde die voraussichtliche Betriebsdauer der geplanten Mine nun 35 Jahre betragen – mehr als das Doppelte der in der vorläufigen Machbarkeitsstudie veranschlagten Betriebsdauer.

Allerdings laufen schon jetzt Untersuchungen, den Durchsatz auf 4 Mio. Tonnen pro Jahr zu verdoppeln, wenn erst einmal die Produktion mit der ursprünglich geplanten Rate angelaufen ist.

Pilbaras Managing Director Ken Brinsden wies zudem darauf hin, dass die Reserven mit einem konservativen Preis von nur 460 USD pro Tonne für 6%iges, batteriefähiges Spodumenkonzentrat berechnet wurden, was deutlich unter dem aktuellen Marktpreis und auch unter den mittleren Preisprognosen der meisten Investmentbanken und Rohstoffanalysten liege.

Das könne man sich leisten, so Brinsden, da Pilgangoora auf Grund der außergewöhnlichen Gehalte und des gewaltigen Umfangs des Projekts sowie des niedrigen Verhältnisses von Abraum zu Erz und der günstigen Lage zu den Lithiumminen (Hartgestein) mit den niedrigsten Kosten weltweit gehören werde. Das, so Herr Brinsden weiter, unterscheide Pilbara von vielen seiner Konkurrenten und führe dazu, dass Pilgangoora voraussichtlich in der Lage sein werde, in allen Phasen des Lithiumpreiszyklus’ hohe Margen zu generieren.

Die neue Reservenschätzung wird nun der endgültigen Machbarkeitsstudie (DFS) zu Pilgangoora zugrunde gelegt, an deren Fertigstellung Pilbara mit Hochdruck arbeitet. Allerdings führte der selbst für das Unternehmen unerwartet starke Anstieg der Reserven dazu, dass einige Parameter der Studie noch einmal angepasst werden müssen. Das bedeutet, man plant nun, die DFS Anfang September statt Ende August vorzulegen, da diese auch noch vom Board – vergleichbar einem Aufsichtsrat – des Unternehmens geprüft werden muss.

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