Erstes Arbeitsprogramm läuft an: Gem International – Erste Diamantfunde in wenigen Wochen?

Einheimische, die erfolgreich Kleinstbergbau auf dem Dala-Projekt betreiben; Foto: Gem International Resources

Einheimische, die erfolgreich Kleinstbergbau auf dem Dala-Projekt betreiben; Foto: Gem International Resources

Jetzt geht es richtig los bei Gem International Resources (WKN A12G1Q / TSX-V GI)! Die kanadische Diamantgesellschaft nimmt das erste Arbeitsprogramm auf ihrer äußerst vielversprechenden Diamantkonzession Dala in Angola auf. Dala liegt im Herzen einer der produktivsten Diamantförderregionen Angolas und nur 25 Kilometer südlich einer der größten Diamantminen der Welt, Catoca.

Einem ersten technischen Bericht zufolge verfügt Dala sowohl über das Potenzial auf alluviale Diamanten als auch auf Kimberlitvorkommen. Doch Gem International wird sich zunächst auf die Entdeckung und potenzielle Ausbeutung alluvialer Vorkommen auf dem Projektgebiet konzentrieren, da so wesentlich schneller erste Diamanten gefunden und erste Verkäufe getätigt werden können.

Und die Chancen fündig zu werden sind gut, denn gleich zwei der am stärksten mit Diamanten angereicherten Flüsse Angolas – Tchicapa und Luachimo – verlaufen durch das Projektgebiet und bieten auf mehr als 100 Kilometer Länge exzellente Chancen auf die Entdeckung alluvialer Diamantvorkommen. Zudem gibt es zahlreiche Gebiete auf Dala, auf denen Bewohner der Region bereits mit einfachsten Mitteln nach Diamanten suchen – und zwar erfolgreich!

Gem International bzw. deren vor Ort tätiger Partner Global Gems International wird die Erkundung der Dala-Konzession bzw. der mehr als 30 bereits identifizierten, aussichtsreichsten Gebiete auf der Liegenschaft natürlich systematischer und basierend auf geologischen Untersuchungen angehen. Dazu hat man nun ein erstes Arbeitsprogramm angestoßen, um auf den aussichtsreichsten Zielgebieten die alluvialen Schotter zu testen.

Alluviale Explorationsziele auf der Dala-Konzession; Quelle: Gem International Resources

Alluviale Explorationsziele auf der Dala-Konzession; Quelle: Gem International Resources

Dazu gehört die Einrichtung eines Camps als logistische Basis im Regionszentrum Saurimo, aber auch die Anschaffung von Abbau-, Diamantproduktions- und Infrastrukturequipment. Nach Besichtigung der 30 aussichtsreichsten Ziele und der Aktivitäten der so genannten Garimpeiros ist Gem International zudem der Ansicht, dass ausgedehnte Teile dieser Gebiete zur so genannten Calonda-Formation gehören. Dabei handelt es sich um eine regionale Struktur der Lunda-Provinzen, die oft äußerst stark mit Diamanten angereichert ist. Was die Chancen auf schnelle Diamantfunde deutlich erhöhen würde!

Gem International verlässt sich aber nicht nur auf die Beobachtungen vor Ort. Das Unternehmen prüft zurzeit umfangreiche historischen Daten sowohl zur alluvialen als auch zur Kimberlitexploration auf Dala, die vom Vorbesitzer des Projekts stammen. Ziel ist es diese geologische Datenbank zu erwerben, da die Informationen die aktuelle Erkundungsphase enorm beschleunigen würden. Die Daten zu mehr als 900 alluvialen Beprobungsorten und umfassende Informationen aus der Kimberlitexploration würden die Auswahl der aussichtsreichsten Zielgebiete nämlich wesentlich erleichtern.

Hinzu kommen historische Daten der staatlichen, angolanischen Bergbaugesellschaft Endiama, die ebenfalls in eine Analyse einfließen sollten. (In Angola ist Endiama an allen Bergbauprojekten beteiligt.)

Auf jeden Fall arbeitet Gem International bereits daran, eine Anlage zur Diamantförderung zu besorgen, die später auf dem Projekt installiert werden soll. Zu dem Equipment gehört auch ein Röntgensystem, das auf die Konzentrate angewendet wird. Da bekannt ist, dass schon die Garimpeiros auf Dala Diamanten von mehr als 40 Karat entdeckt haben, wird man allen übergroßen Abraum zur späteren Nachuntersuchung einlagern und das System so einrichten, dass die Möglichkeit zur Gewinnung größere Steine maximiert wird.

Jetzt wird es also Ernst mit der Erkundung des Diamantpotenzials der Dala-Konzession – und es könnt schnell gehen, dass Gem International die ersten Diamanten von diesem viel versprechenden Projekt präsentiert. Denn die alluviale Diamantproduktion kann – im Vergleich zu anderen Bergbauprojekten – sehr schnell in Gang gebracht werden!

Sollte das Unternehmen dabei fündig werden – wovon wir trotz aller Risiken des Explorationsgeschäfts angesichts der vorliegenden Daten, der Lage des Projekts und der Garimpeiro-Aktivitäten ausgehen – sollte das dem Kurs der Aktie gewaltigen Auftrieb geben. Risikobewusste Anleger, die bei dieser potenziellen Erfolgsgeschichte dabei sein wollen, sollten unserer Ansicht nach deshalb möglichst früh einsteigen, bevor Gem International möglicherweise die ersten Erfolgsmeldungen herausgibt!

Eine Blaupause für die erfolgreiche Entwicklung eines Diamantprojekts in Angola findet sich übrigens im Erfolg der australischen Lucapa Diamond (WKN A0M6U8), die ganz in der Nähe von Gem Internationals das Lulo-Projekt betreibt und dort regelmäßig äußerst wertvolle Diamanten fördert. Die Lucapa-Aktie ist seit Beginn des (Test-)Abbaus August / September 2014 von 0,10 AUD auf jetzt 0,35 AUD gestiegen…

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