CEO zuversichtlich: Almonty Industries – Ist das der Wendepunkt?

Aufbereitungsanlage auf der Wolfram Camp-Mine von Almonty Industries; Foto: Deutsche Rohstoff AG

Aufbereitungsanlage auf der Wolfram Camp-Mine von Almonty Industries; Foto: Deutsche Rohstoff AG

Lewis Black, President und Vorstandschef von Almonty Industries (WKN A1JSSD / TSX AII), ist sehr zufrieden. Die vorläufigen Zahlen zum dritten Quartal stellen für ihn einen Wendepunkt dar. Das Unternehmen hat erstmals seit dem Kursverfall von Ammoniumparawolframat (APT), einem Wolframsalz, wieder schwarze Zahlen bei den Bergbauaktivitäten geschrieben. Unterm Strich stehen in diesem Bereich 0,4 Millionen kanadische Dollar (CAD) in den Büchern. Ein Quartal zuvor machte man noch ein Minus von 3,61 Millionen CAD.

Brutto setzt Almonty im dritten Quartal 8,28 Millionen CAD um, im Vorjahr lag der Umsatz bei 8,73 Millionen CAD. Die Kosten der Bergbauaktivitäten steigen von 5,55 Millionen CAD auf 6,73 Millionen CAD an. Der Periodenverlust kommt auf 3,13 Millionen CAD nach einem Gewinn von 0,25 Millionen CAD im Vorjahr. Je Aktie errechnet sich daraus ein Verlust von 0,03 CAD (Vorjahr: 0,00 CAD).

Wenn man sich die ersten drei Quartal anschaut, macht Almonty einen Umsatz von 26,84 Millionen CAD (Vorjahr: 27,73 Millionen CAD). Der Verlust aus den Bergbauaktivitäten liegt bei 5,73 Millionen CAD (Vorjahr: +1,33 Millionen CAD). Der Gesamtverlust erhöht sich von 4,23 Millionen CAD auf 12,84 Millionen CAD. Dies entspricht -0,14 CAD (Vorjahr: -0,09 CAD) je Aktie.

Der Cashbestand erhöht sich von 0,87 Millionen CAD auf 4,92 Millionen CAD. Die jüngsten Finanzierungsrunden über 6,6 Millionen CAD machen sich in dieser Zahl bemerkbar.

Im Zusammenhang mit den Zahlen verweist CEO Black auch auf die Kostenkontrolle bei Almonty. Diese zeige inzwischen erste Auswirkungen. So hat sich der Periodenverlust von 4,47 Millionen CAD im zweiten Quartal auf 3,13 Millionen CAD verkleinert. Dank der erkennbaren Trendwende solle sich diese Tendenz fortsetzen, so Herr Black.

Wichtig sind für Black die vielfältigen Fortschritte in allen Bereichen. Operativ läuft es bei Almonty besser, die Repositionierung der Wolfram Camp-Mine in Australien macht Fortschritte, gleiches gilt für den geplanten Kauf von ATC Alloys Limited.

Noch einen Punkt hebt Black in seinen Ausführungen zu den aktuellen Zahlen hervor: die Entwicklung auf Sangdong in Südkorea. Hier kann Almonty, an dem die Deutsche Rohstoff 12,58 Prozent hält, einen neuen Report nach NI 43-101 aufweisen. Dieser Bericht macht deutlich, dass die Wolframreserven auf dem Projekt in Südkorea deutlich höher als zuvor gedacht ausfallen. Lagen die Reserveberechnungen bisher bei 4,7 Millionen Tonnen mit 0,42 Prozent Wolframtrioxid (WO3), so steigen sie nach den Auswertungen der jüngsten Untersuchungen auf 7,9 Millionen Tonnen mit 0,45 Prozent WO3 an. Dies ist ein Plus von 78 Prozent. Damit zählt Sangdong zu den größten Lagerstätten von Wolfram auf der ganzen Welt. Ein weiteres Plus der Minen sind die niedrigen Kosten.

Die Inbetriebnahme der Anlage soll 2017 erfolgen. Die kommerzielle Produktion soll im zweiten Halbjahr 2018 starten. All das würde den Zahlen von Almonty einen gehörigen Push geben. Zunächst muss Black mit seinem Team aber noch an der Finanzierung der weiteren Entwicklung arbeiten. Schon jetzt hat Almonty allerdings einen Vorvertrag mit der Korean Development Bank in der Tasche. Dieser würde nach Erfüllung verschiedener Bedingungen weitere 57,9 Millionen CAD in die Kassen spülen.

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