Frisches Kapital macht es möglich: Burey Gold nimmt 22.000 Meter Bohrprogramm in Angriff

Bohrgerät der Burey Gold im Einsatz auf dem Giro-Projekt; Foto: Burey Gold

Bohrgerät der Burey Gold im Einsatz auf dem Giro-Projekt; Foto: Burey Gold

Jetzt ist klar, was der australische Goldexplorer Burey Gold (WKN A0LC1M / ASX BYR) mit zumindest einem Teil der 11,6 Mio. AUD anfängt, die man vor Kurzem von institutionellen Investoren einsammeln konnte. Das Unternehmen wird die verschiedenen Ziele auf seinem Giro-Projekt mit einem großen Bohrprogramm von insgesamt 22.200 Meter Länge genauer erkunden. Unter anderem soll bis Anfang 2017 eine erste Ressourcenschätzung vorgelegt werden.

Dabei wird Burey sich zunächst auf das Douze Match-Areal konzentrieren, wo man zuletzt extrem hohe Goldgehalte nachweisen konnte. Diamantkernbohrung mit einer Gesamtlänge von 1.000 Metern sind bereits angelaufen. Zwei Bohrungen sollen bis unter den Tango-Bereich abgeteuft werden, in dem zum einen in belgischer Kolonialzeit erfolgreich Gold abgebaut wurde und Burey zum anderen zuletzt beeindruckende Ergebnisse von 2 Metern mit 196 Gramm Gold pro Tonne (g/t Au) sowie von 15 Metern mit 255,6 g/t Au erzielte.

Die dritte Diamantkernbohrung soll die Ausdehnung dieser Tango-Struktur nach Südwesten testen, wo Rückspülbohrungen 17 Meter mit 2,0 g/t Au und 9 Meter mit 1,6 g/t Au nahe der Oberfläche nachwiesen, wobei beide Bohrungen in Vererzung endeten. Die vierte Bohrung schließlich wird in einer Zone niedergebracht, wo Burey unter anderem 13 Meter mit 8,4 g/t Au und 6 Meter mit 8,7 g/t Au erbohrte.

Zusätzlich werden auf Douze Match in Kürze – ein Bohrgerät wird innerhalb einer Woche in Bewegung versetzt – konventionelle Rückspülbohrungen mit einer Gesamtlänge von 3.200 Metern durchgeführt, mit denen die wahre Mächtigkeit und die Tiefenausdehnung der Vererzung, die mit ersten Erkundungsbohrungen (scout drilling) identifiziert wurde und wo viele Bohrungen in Vererzung endeten, bestimmt und definiert werden sollen. Sobald dieses Programm abgeschlossen ist, folgen weitere Scout-Bohrungen, die nur in geringe Tiefe vordringen, um die 6 Kilometer umfassenden Ausdehnung der Douze Match-Goldanomalie weiter zu erkunden.

Hinzu kommen insgesamt 11.500 Meter an Bohrungen, die sich von den mit Siona betitelten historischen Abbaubereichen nach Südwesten erstrecken und damit verschiedene Zielzonen sowie die nordnordöstliche Ausdehnung der Tango-Struktur testen sollen.

Darüber hinaus wird Burey ein zweites Rückspülbohrgerät mobilisieren, das Bestimmungsbohrungen zu Erstellung einer Ressourcenschätzung auf der Kebigada-Bruchzone durchführen wird. Mit Bohrungen von insgesamt 5.000 Meter Länge im Abstand von teilweise nur 100 Metern will man den Bereich der bekannten Vererzung genauer definieren. Hinzu kommen vier Diamantkernbohrungen von insgesamt 1.500 Metern Länge, sobald die Diamantkernbohrungen auf Douze Match abgeschlossen sind.

Bureys-Chairman Klaus Eckhof weist darauf hin, dass sein Unternehmen sich neben der genaueren Abgrenzung des Potenzials von Douze Match und Kebigada nun auch der Erkundung neuer Ziele auf den Gebieten Mangote, Adoku und Peteku widmen kann. Dort wurde in belgischer Kolonialzeit ausgedehnter Abbau betrieben allerdings nur bis in geringe Tiefen, sodass Burey nun unbedingt die Tiefe und Breite dieser Ziele genauer bestimmen will.

Auch die Ergebnisse der weiteren Arbeiten im Tango-Areal erwartet Herr Eckhof mit Spannung, da von dort wenig bekannt war, bis Burey mit seinem Scout-Bohrprogramm außergewöhnlich hohe Goldgehalte nachwies. Man wolle mit den Diamantkernbohrungen das Ausmaß der Vererzung abschätzen, wobei die erste Bohrung die hochgradige Vererzung in der Tiefe antreffen und dann die wahre Mächtigkeit der zahlreichen breiteren Vererzungszonen bestimmen soll, die mit Hilfe der Scout-Bohrungen identifiziert wurden.

Und schlussendlich ist man bei Burey gespannt darauf, das volle Potenzial der Giro-Zone besser zu verstehen, wo mit den neuen Bohrungen eine erste Ressourcenschätzung erstellt werden soll. Denn schließlich habe die Kebigada-Bruchzone signifikante Ergebnisse über beträchtliche Mächtigkeiten von mehr als 350 Metern erbracht und das bis in Tiefen von mehr als 250 Metern, so Herr Eckhof.

Wohl dem, der zum richtigen Zeitpunkt so ausreichend Kapital aufnehmen konnte wie Burey Gold, kann man da nur sagen. Mit diesem umfassenden Bohrprogramm beginnt eine spannende Zeit für das Unternehmen mit einer wahren Flut von zu erwartenden Bohrergebnissen sowie Anfang kommenden Jahres einer ersten Ressourcenschätzung für die Kebigada-Zone. Sicherlich hätte man auf diese Entwicklungen ohne das frische Kapital wesentlich länger warten müssen. Die Chancen stehen unserer Ansicht nach gut, dass die Aktie von dem zu erwartenden Newsflow profitieren kann, wenn Burey nur annähernd vergleichbare Ergebnisse vorlegt wie zuletzt.

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