Weitere Fortschritte: Pilbara Minerals – Machbarkeitsstudie in der finalen Prüfphase

Bohrungen auf dem Pilgangoora-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Bohrungen auf dem Pilgangoora-Projekt; Foto: Pilbara Minerals

Die Fertigstellung der endgültigen Machbarkeitsstudie zum Lithiumprojekt Pilgangoora der australischen Lithiumgesellschaft Pilbara Minerals (WKN A0YGCV / ASX PLS) ist einen weiteren Schritt näher gerückt. Wie das Unternehmen mitteilt, hat man nun die zweite Phase eines metallurgischen Testprogramms abgeschlossen, das einer der letzten Bestandteile der Studie war.

Damit ist die Machbarkeitsstudie nun in der abschließenden Prüfungs- und Kompilierungsphase angelangt, sodass Pilbara Minerals davon ausgeht, die Ergebnisse der Studie – nach einer Prüfung durch das Board of Directors – zum Ende dieses Monats vorlegen zu können.

Das signifikante Wachstum der Ressourcen und Reserven der Pilgangoora-Lagerstätte im Verlauf dieses Jahres hatte zwar dazu geführt, dass zusätzliche Arbeiten am Entwurf des Minenstandorts vorgenommen werden musste, erleichtert aber andererseits die Bewertung der Möglichkeiten zur Erweiterung der Produktion über die bislang geplanten 2 Mio. Tonnen Anlagendurchsatz pro Jahr hinaus.

Und das, zusammen mit zusätzlichen ingenieurstechnischen Untersuchungen im Rahmen der Machbarkeitsstudie, bedeutet, dass Pilbara bereits eine Einschätzung zu einem Produktionsszenario mit 4 Mio. Tonnen Durchsatz pro Jahr auf dem Niveau einer vorläufigen Machbarkeitsstudie erstellen konnte! Diese Ergebnisse werden dann zusammen mit der endgültigen Machbarkeitsstudie zu Pilgangoora vorgelegt.

Insgesamt also sind die metallurgischen Tests nun abgeschlossen, sodass das Verfahrensfließbild jetzt in die endgültige Machbarkeitsstudie eingearbeitet werden kann. Insgesamt liegen die Ausbringungsraten zwischen 76 und 78,1% Li2O und zusätzlich konnten man die Ausbringungsraten des enthaltenen Tantals auf 51 bis 59,3% steigern.

Hinzu kommt, dass die drei Phasen der so genannten Heavy Media Separation (HMS) aus der vorläufigen Machbarkeitsstudie angesichts der Ergebnisse aus der zweiten Phase der metallurgischen Tests nun auf zwei Phasen reduziert werden konnten, was den Betrieb vereinfacht.

Zudem hat Pilbara umfassende Flotationstests am Spodumen vorgenommen und weitere Optimierungsarbeiten angestoßen. Tests auf einer Pilotanlage in Bezug auf die HMS laufen und ein Flotationsprogramm wird folgen. Darüber hinaus wird das Unternehmen bereits jetzt ein Hauptmahlwerk mit einer Kapazität von 4 Mio. Tonnen pro Jahr installieren, was eine spätere Expansion der Produktionsrate vereinfachen soll.

Es sieht also gut aus bei Pilbara Minerals. Die Chancen stehen unserer Einschätzung nach gut, dass Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres mit dem Bau der Mine begonnen werden kann, sodass das Unternehmen wie geplant 2018 in Produktion gehen könnte.

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