Betriebs- und Investitionskosten adäquat finanziert: Tiger Resources – Positive Untersuchungsergebnisse zur Kobaltproduktion

Kupferkathoden; Foto: Tiger Resources

Kupferkathoden; Foto: Tiger Resources

Interessant: Eine Studie, die der australische Kupferproduzent Tiger Resources (WKN: A0CAJF / ASX: TGS) bei der unabhängigen Ingenieursfirma Mintrex in Auftrag gegeben hatte, bestätigt, dass auf der Kipoi-Mine des Unternehmens voraussichtlich auch Kobalt gewinnbringend abgebaut werden könnte.

Bislang hatte Tiger noch keinen Verfahrensweg für eine potenzielle Kobaltverarbeitung erstellt, doch Mintrex kam zu dem Schluss, dass basierend auf der erwarteten Nominalproduktion von 32.500 Tonnen Kupferkathoden pro Jahr, dem nachgewiesenen Kobalt im Raffinat-Becken und einem aus der Mineralressource Kipoi abgeleiteten Verhältnis von Kupfer zu Kobalt genügend Potenzial besteht, um zumindest einmal weitere Studien durchzuführen.

Erst einmal sind zwei potenzielle Möglichkeiten zur Kobaltaufbereitung für Kipoi identifiziert worden. Die Ausbringung eines Kobaltzwischenprodukts (Kobalthydroxid) sowie die Kobalt-Veredelung (Kobaltkathodenmetall). Mintrex empfiehlt im ersten Schritt die Entwicklung eines Kobalthydroxid-Kreislaufs, mit dem ein Kobalthydroxid-Zwischenprodukt produziert werden könnte. Bei einer Kapazität von 1.000 Tonnen pro Jahr werden die Kosten für einen solchen Kreislauf auf 22 Mio. USD (+/- 40 %) geschätzt.

Tiger wird nun ergänzende metallurgische Tests ins Auge fassen, um die kommerziellen Verfahrensablaufdiagramme (Process Flow Sheets) zu bestätigen und die Investitionskosten zu stützen sowie voraussichtliche Betriebskosten abzuschätzen. Diese Arbeiten sollen im Dezember dieses Jahres abgeschlossen werden.

Im letzten Geschäftsjahr hat Tiger mehr als 26.000 Tonnen Kupferkathoden produziert und arbeitet aktuell daran, Engpässe in der Aufbereitungsanlage zu beseitigen, um die Nominalproduktion auf 32.500 Tonnen pro Jahr zu erhöhen. Das soll im vierten Quartal 2016 erledigt sein.

Die Aktien des Unternehmens waren zuletzt stark unter Druck geraten, da auch auf Grund des schwachen Kupferpreises mit Veröffentlichung des Halbjahresberichts Unsicherheiten in Bezug auf den Zeitpunkt der Mehrwertsteuererstattung (VAT / Value Added Tax) durch die Regierung der Demokratischen Republik sowie die anhaltende Unterstützung der kurz- und langfristigen Kreditgeber aufkamen.

Doch wie CEO Michael Griffiths uns gegenüber erklärte, laufe die Kathodenproduktion auf der Kipoi-Anlage gut und würden die so genannten all-in sustaining costs der Kathodenproduktion weiterhin klar unter dem aktuellen Kupferpreis liegen, sodass der Betrieb einen positiven Cashflow generiere.

Zudem seien die Arbeiten zur Anhebung der Produktionskapazität auf 32.500 Tonnen Kupferkathoden weit fortgeschritten und sollten planmäßig Ende des Jahres abgeschlossen werden können, so Herr Griffiths weiter. Zwar habe der Cash-Bestand Ende Juni noch bei 6,9 Mio. Dollar gelegen, doch verfüge Tiger noch über einen Kredit in Höhe von 29,3 Mio. Dollar, der für die Expansionsarbeiten gedacht sei. Davon habe man im Juli 9,7 Mio. Dollar in Anspruch genommen und plane die restlichen 19,5 Mio. Dollar vor Jahresende in Anspruch zu nehmen.

Diese Finanzierung liege sogar höher als die für die Erweiterungsarbeiten eingeplanten Kosten, sodass – die Inanspruchnahme des Kredits vorausgesetzt – der Betrieb und die Investitionskosten des Unternehmens adäquat finanziert seien.

Der Ausgang der unsicheren Gegebenheiten wie die Steuererstattung und der Kupferpreis, so Herr Griffiths weiter, würden den zukünftigen Finanzierungsbedarf des Unternehmens bestimmen und ob zusätzliches Kapital nötig sein werde. Man sei zuversichtlich, dass die operativen Planungen des Unternehmens auf Kipoi für 2017 und darüber hinaus, Tiger die fortgesetzte Unterstützung der Kreditoren und Großaktionäre einbringen werde. Man arbeite aber daran, die genannten Unsicherheiten soweit wie möglich zu beseitigen, um so das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen und einen Auslöser für eine wieder bessere Bewertung des Unternehmens an der Börse zu schaffen, erklärte Herr Griffith abschließend.

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